Playoff-Finalist ALBA Berlin will den frisch gebackenen NBA-Champion Dirk Nowitzki an die Spree locken, sollte die nordamerikanische Profiliga ihren Spielbetrieb im Herbst nicht aufnehmen.

"Wir werden uns um nur einen Spieler bemühen, und das ist Dirk Nowitzki", sagte ALBA-Aufsichtsrat Axel Schweitzer und betonte damit gleichzeitig, dass im Falle einer Aussperrung der Spieler kein anderer NBA-Profi für den achtmaligen deutschen Meister in Frage kommt.

"Wir können dadurch sehr, sehr viel gewinnen und werden es deswegen im Falle des Lockouts auch versuchen", sagte Schweitzer. Neben den Berlinern hatte zuletzt auch Beko-BBL-Aufsteiger Bayern München Interesse an dem Star der Dallas Mavericks bekundet.

Sollte es tatsächlich zu einem Engagement in Berlin kommen, rechnet Schweitzer zumindest anfänglich mit Schwierigkeiten.

"Man kann einen Superstar nicht ganz so einfach in eine Mannschaft integrieren, das hat man in der NBA gerade gesehen", sagte Schweitzer mit Blick auf die Miami Heat.

Das Team aus Florida war im Finale an Dallas gescheitert, obwohl Dwyane Wade vor der Saison LeBron James und Chris Bosh, zwei weitere Superstars, an die Seite gestellt worden waren.

Die kommende Saison ist für ALBA noch in weiter Ferne, am Samstag soll die aktuelle Spielzeit mit dem Gewinn des neunten Meistertitels abgeschlossen werden. Bei Titelverteidiger Brose Baskets Bamberg (ab 20.30 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) fällt im letzten Spiel der Finalserie die Entscheidung.

"Die Freude ist sehr groß, dass wir in einem Spiel nun die Meisterschaft gewinnen können. Wir wollen den Titel", sagte Schweitzer.

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