Geschäftsführer Wolfgang Heyder vom deutschen Meister Brose Baskets Bamberg hält die Diskussion über einen möglichen Transfer von NBA-Superstar Dirk Nowitzki in die Bundesliga für überflüssig.

"Diese Frage stellt sich doch im Moment gar nicht. Dirk lässt sich nicht einfach so herumschieben, und solange es in der NBA keinen Arbeitskampf gibt, muss man darüber nicht nachdenken", sagte Heyder.

Zuletzt hatten sowohl Vizemeister Alba Berlin als auch der finanzkräftige Bundesligaaufsteiger Bayern München Interesse bekundet, im Falls eines Lockouts in der NBA die Angel nach dem frisch gebackenen Meister von den Dallas Mavericks auszuwerfen.

"Man muss sehen, ob so etwas finanziell überhaupt möglich ist. Für mich sind es im Moment Spekulationen der Medien. Fraglich ist doch auch, ob es für Dirk sportlich überhaupt reizvoll ist. Das wird für ihn eine große Rolle spielen", sagte Heyder.

Durch den Gewinn der Meisterschaft am Samstag gegen Alba Berlin und der damit verbundenen Qualifikation für die Euroleague, die europäische Königsklasse, wäre Bamberg zwar theoretisch ein Anlaufpunkt für Nowitzki, Gespräche habe es aber noch nicht gegeben.

Sollte in den kommenden Wochen und Monaten absehbar sein, dass die NBA ihren Spielbetrieb nicht wie üblich im späten Herbst aufnimmt, wolle Heyder aber mit Nowitzki-Mentor Holger Geschwindner zumindest "mal ein Bier trinken gehen."

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