Ex-Nationaltrainer und FC-Bayern-Coach Dirk Bauermann verrät in seiner Biografie "Mission Erfolg" (ab 28. Februar im Handel) einen geplanten, letztlich aber gescheiterten Coup mit Fußball-Star Bastian Schweinsteiger.

Beinahe hätte der Nationalspieler für kurze Zeit die Sportart gewechselt, wie die "Bild"-Zeitung berichtet.

"Sieben Spieltage vor Ende der Saison sicherten wir uns im März 2011 den Aufstieg in die Basketball-Bundesliga. Fünf Spieltage vor Schluss die Meisterschaft. (...) Eigentlich hätte Bastian Schweinsteiger in dieser Zeit sogar für uns spielen sollen", schreibt Bauermann und ergänzt:

"Das wäre ein Riesenspaß geworden. Aber vor allem zeigt es, wie Bayern tickt: Nach nur wenigen Monaten gab es zwischen den Fußballern und den Basketballern bereits eine enge Beziehung."

Die Idee für den Schweinsteiger-Einsatz sei bereits Anfang 2011 mit Sponsor Adidas entstanden, doch haben die Bayern am Ende die Aktion noch abgeblasen.

"Dass Schweinsteiger letztlich doch nicht für uns auflief, war eine Entscheidung des gesunden Menschenverstandes", so Bauermann und führt aus:

"Nicht auszudenken, wenn er umgeknickt wäre oder sich sonst wie verletzt hätte. Wer weiß, ob sein Gegner ihn nicht mit einem besonders harten Block hätte stellen wollen. Es gab einfach zu viele unkalkulierbare Risiken, wenngleich ich Bastian schon gerne im Basketballtrikot gesehen hätte."

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