Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß hat nun auch für seine Basketballer die höchsten Ziele ausgegeben.
"Wir haben alle Wünsche erfüllt. Jetzt wollen wir auch um die Meisterschaft mitspielen. Das impliziert, dass wir Meister werden können, aber nicht müssen. Wir müssen aber jetzt den Korb etwas höher hängen", sagte Hoeneß am Donnerstag in München und ergänzte:
"Der Druck ist nun zwar noch etwas größer, aber das sind wir in diesem Verein ja gewöhnt."
Das Projekt Basketball sieht der ehemalige Bayern-Manager inzwischen etabliert. Die anderen Bundesligaklubs könnten "sogar eine Kerze aufstellen, dass es den FC Bayern gibt. Das Interesse an der Liga und auch die Zuschauerzahlen sind gestiegen", betonte Hoeneß. Der FC Bayern leiste schon jetzt "einen Solidaritätsbeitrag".
Die Münchner haben für die in sechs Wochen beginnende Saison den Israeli Yotam Halperin, Kapitän der Nationalmannschaft, von Spartak St. Petersburg sowie die Amerikaner Tyrese Rice und Lawrence Roberts vom litauischen Klub Lietuvos Rytas verpflichtet.
"Wir haben uns hervorragend verstärkt. Es wächst etwas zusammen, um unseren hohen Ansprüchen gerecht zu werden. Wir sind sicher bereit, um den nächsten Schritt zu tun", sagte Trainer Dirk Bauermann.
Bereits im ersten Jahr in der Bundesliga haben die Bayern laut Hoeneß, der nach eigener Aussage "von der Droge Basketball infiziert ist", schwarze Zahlen geschrieben. Der Etat lag bei rund neun Millionen Euro.
