Der neue Bayern-Basketball-Chef Rudolf Schels beurteilt im Gespräch mit SPORT1 die Entwicklung des FCB nach dem schwierigen Saisonstart positiv. "Ich finde, dass die Mannschaft sich nach den Turbulenzen gut gefangen hat und die Defizite, die da waren, jetzt abarbeitet", erklärte der neue Vizepräsident des FC Bayern.

Der Nachfolger von Bernd Rauch stellte zudem klar, was beim FCB vom Team in der Beko BBL erwartet wird: "Bei dem Etat, den wir haben, kann eigentlich nur die Deutsche Meisterschaft das Ziel sein."

Er räumte aber ein: "Ob man das schon in der zweiten Saison erwarten darf und soll, ist eine Frage. Wir haben sicher eine gewisse Geduld - auch durch den Trainerwechsel. Ich bin sehr zuversichtlich, dass uns der Basketball sehr viel Spaß machen wird."

Auf einen Sieg im Kracher gegen Double-Gewinner Brose Baskets Bamberg am Sonntag hofft Schels leise: "Das wäre eine ziemliche Überraschung, aber warum soll das nicht gelingen? Ich höre nur, dass die Mannschaft sehr gut trainiert und hoch motiviert ist. Wir fühlen uns schon als Außenseiter, wenn wir dort nicht gewinnen, ist es auch kein Beinbruch."

Beim Zuschauerandrang ist für den Bayern-Vize das Ziel klar: "Wir wollen irgendwann immer eine ausverkaufte Halle haben, wie es in der Allianz Arena der Fall ist. Dafür müssen wir sicher noch einiges tun, aber wir sind erst in der zweiten Saison."

Mit dem "sehr guten Zuschauerzuspruch" ist er bisher zufrieden und sagt: "Wenn wir uns sportlich stabilisieren, bin ich überzeugt, dass wir die Halle voll kriegen."

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