Die Giessen 46ers aus der Beko BBL haben die drohende Insolvenz vorerst abgewendet. Wie die Hessen am Freitag bekannt gaben, konnte die Liquiditätslücke in Höhe von 360.000 Euro zur Sicherstellung des laufenden Spielbetriebs geschlossen werden.

Der am 21. Dezember beim Amtsgericht Gießen eingereichte Insolvenzantrag wird damit hinfällig.

"Wir haben Tag und Nacht gearbeitet, um die Lücke zu schließen", sagte Geschäftsführer Heiko Schelberg: "Hausaufgabe Nummer 1 ist damit erledigt, es warten aber zahlreiche weitere Herausforderungen auf uns."

Insolvenzverwalter Tim Schneider erklärte: "Die Sanierung ist noch nicht erfolgt. Es liegt weiterhin ein steiniger Weg vor den 46ers, um den Verein langfristig auf solide Füße zu stellen."

Bereits am Donnerstag hatte der Lizenzligaausschuss der BBL nach Auswertung der eingereichten Unterlagen entschieden, dass die 46ers die Saison zu Ende spielen dürfen, belegte den Klub allerdings wegen eines Verstoßes gegen die Mitteilungspflicht zu einem Abzug von zwei weiteren Punkte.

Somit weist der Tabellen-18. nunmehr 2:30 Zähler auf. Der Abstieg in die zweitklassige ProA scheint damit kaum zu vermeiden.

"Eine Zukunft in der ProA sehe ich als eine gute Möglichkeit an, um seriös hier etwas aufzubauen. Die konstruktiven Planungen können nun beginnen", sagte Schneider. Schelberg kündigte an: "Wir wollen zeitnah mit den Planungen für die ProA beginnen und werden dazu in den nächsten Wochen Gespräche mit Sponsoren führen."

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