ALBA Berlins Aufsichtsratsvorsitzender Axel Schweitzer hat Bayern-Präsident Uli Hoeneß verbal angegriffen.

"Der FC Bayern ist eine der führenden Marken in Europa, was Hoeneß' Verdienst ist. Aber im Basketball hat Bayern in der Neuzeit noch keinen Titel gewonnen. Man sollte erst was gewinnen und dann Ansprüche formulieren", sagte Schweitzer in der Bild-Zeitung.

Auslöser der Kritik waren Hoeneß' Aussagen zu NBA-Star Dirk Nowitzki.

"Dirk wird erst in der NBA aufhören, wenn er kaum noch laufen kann. Wir sind - ohne Nowitzki zu nahe zu treten - kein Altenheim für Basketballer", hatte der Bayern-Boss zuletzt gesagt und einem Engagement des besten deutschen Basketballers der Geschichte damit eine Absage erteilt.

Schweitzer reagierte pikiert: "Zu sagen, man sei nicht das Altenheim der Liga, finde ich anmaßend."

Einmal in Rage, stellte er sogar die Nachhaltigkeit des Münchner Projekts in Frage: `Wer weiß, ob sich der FC Bayern nach Nowitzkis Vertragsende in Dallas überhaupt noch im Profi-Basketball engagiert."

Am Sonntag treffen Bayern München und Alba Berlin in der Bundesliga aufeinander. Seit dem Aufstieg 2011 haben die Bayern keine Begegnung mit Berlin für sich entscheiden können.

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