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Das deutsche Team schied bei der EM in der Vorrunde aus © getty

Beko-BBL-Präsident Thomas Braumann hat beim Saisonauftakt-Meeting in Berlin seinem Unmut über den "emotionslosen" Auftritt des deutschen Nationalteams bei der EM in Slowenien Luft gemacht.

Die Mannen von Bundestrainer Frank Menz, deren Aus bereits vor dem letzten Vorrunden-Spiel besiegelt war, hätten eine große Chance verspielt, da seit Langem wieder Basketball zur Prime Time im öffentlich-rechtlichen Fernsehen gezeigt wurde.

"Es hat mir nicht gefallen, dass man da sagt: Die EM ist nicht so wichtig, die Qualifikation für die WM im nächsten Jahr ist auch nicht so wichtig, wir machen ja Ausbildung", schickte er deutliche Worte an Menz und die DBB-Chefetage, die kein messbares Ziel ausgegeben hatten.

Braumann ärgert sich auch, dass ständig betont wurde, wie jung die deutschen Spieler seien und verweist auf die bis insSpiel um Platz 5 vorgestoßenen Ukrainer: "Die waren noch jünger, aber die hatten Biss, die wollten gewinnen."

Er hofft, dass beim Verband "die richtigen Konsequenzen gezogen werden" - ohne diese aber zu benennen.

Wolfgang Heyder, Geschäftsführer des Deutschen Meisters Brose Baskets Bamberg, schloss sich der Kritik an und forderte, dass der DBB bei der Nachwuchsförderung die Beko BBL "ins Boot holen" und eine Schnittstelle geschaffen werden müsse.

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