Klubboss Uli Hoeneß hat mit den Basketballern von Bayern München in der neuen Saison Großes vor.

"Das Finale ist unser Minimalziel", sagte der 61-Jährige kurz vor dem Auftakt im Gespräch mit dem "kicker"

Der Titelkandidat tritt am Donnerstag (ab 15.45 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) bei den Telekom Baskets Bonn an.

Hoeneß hofft, dass den Bayern der erste Titelgewinn seit dem Aufstieg im Jahr 2011 gelingt. "Trainer Pesic hat sogar gesagt, dass er deutscher Meister werden will. Das höre ich mit großer Freude", sagte der Bayern-Präsident.

Er träume davon "irgendwann mit zwei Mannschaften auf dem Rathausbalkon stehen zu können: mit den Fußballern und mit den Basketballern."

Die Kritik, der schwerreiche Verein zweige sein auf dem Rasen verdientes Geld für das Projekt ab, wies Hoeneß zurück: "Kein einziger Euro fließt aus der Profifußball-AG in den Basketball. Damit räume ich mit einer Mär auf, die unsere Konkurrenz so gerne verbreitet."

Auch in Sachen Etat würden Unwahrheiten verbreitet.

Dieser sei zwar "im Ligavergleich sehr hoch", liege für die Spieler aber nur bei "fünf bis sechs Millionen Euro. Von wegen zweistellig", sagte der langjährige Bayern-Manager in Richtung Berlin und Bamberg.

Von dort war zu hören, dass es wohl insgesamt um die zwölf Millionen seien.

Ein Umzug in eine größere Arena ist weiterhin ein Thema.

Der Verein führt nach Angaben von Hoeneß "sehr gute Gespräche" mit Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz, der eine Multifunktionshalle für seinen Münchner Eishockey-Klub bauen will: "Es ist beabsichtigt, dass der FC Bayern dort Untermieter sein würde. Die neue Halle könnte 2016/17 stehen."

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