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Jan-Hendrik Jagla kassierte in Spiel 2 gegen Artland ein strittiges Technisches Foul © getty

ALBA Berlin will in Spiel 3 der Halbfinal-Serie in der Beko BBL gegen die Artland Dragons (ab 18.30 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und LIVESTREAM) den Frust über die Schiedsrichter ausblenden.

"Wir haben die ganze Saison nicht über die Leistung der Schiedsrichter geredet, wir tun es auch jetzt nicht", erklärte Berlins Trainer Sasa Obradovic, nachdem sein Team am Mittwoch in Quakenbrück den 1:1-Ausgleich in der Best-of-Five-Serie kassiert hatte.

Im Fokus dabei: Das Schiedsrichter-Gespann Clemens Fritz, Benjamin Barth und Christof Madinger.

Im 3. Viertel kassierte Berlins Power Forward Jan-Hendrik Jagla ein strittiges Technisches Foul, weil er nach einem Foulpfiff gegen ALBA mit einem Finger zwischen den Zähnen vom Korb weglief. Die Referees werteten sein Verhalten dennoch als zu theatralisch. Wenig später wurde auch Berlins Levon Kendall mit einem "T" bedacht.

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Auch die Freiwurf-Statistik sorgte auf ALBA-Seite für Verärgerung. 41 Versuche verbuchten die Hausherren aus Quakenbrück - Berlin lediglich 20.

"So, wie es ausgegangen ist, hat man ein komisches Gefühl", sagte Marco Baldi der "Berliner Zeitung".

Zudem sahen Berlins Top-Verteidiger Clifford Hammonds und Kendall wegen ihres jeweils 5. Fouls das Ende der Partie nur von der Bank aus.

ALBA-Kapitän Sven Schultze meinte: "Vielleicht hatten die Schiris nicht ihren besten Tag, aber dann müssen wir eben trotzdem weitermachen." Obradovic sah es auch mit Blick auf Spiel 3 ähnlich: "Wir müssen einen Weg finden, unter diesen Umständen ein Spiel zu gewinnen."

Die Dragons, die erneut per Zug nach Berlin reisten, können bei den "Albatrossen" auf Leistungsträger Lawrence Hill bauen. Trotz seines Zusammenstoßes mit ALBA-Center Kendall in Spiel 2 ist er fit.

"Er ist okay", sagte Dragons-Trainer Tyron McCoy der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Sein Team konnte daheim sogar kompensieren, dass "Zauberzwerg" David Holston weitgehend abgemeldet war.

Nur sieben Punkte und ein Assist gelangen dem 1,70 Meter großen Point Guard. Für ihn sprang vor allem Antonio Graves in die Bresche, legte 14 Punkten auch noch starke neun Assists auf.

"Berlin hat David Holston gut aus dem Spiel genommen. Da kam es auf Antonio an und er hat es sehr gut gemacht", lobte McCoy.

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