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Die Basketballer von ALBA Berlin dürfen von der ersten deutschen Meisterschaft seit 2008 träumen. Der achtmalige Champion gewann am Dienstag das vierte Halbfinal-Duell der Bundesliga-Playoffs bei den Artland Dragons 69:61 (36:29) und entschied die best-of-five-Serie mit 3:1 für sich.

ALBA steht damit erstmals seit der Saison 2010/11 im Finale und trifft dort auf die EWE Baskets Oldenburg oder Hauptrundensieger Bayern München, in deren Serie es 2:2 steht. (Beko BBL: Alle Ergebnisse)

"Wir waren lange nicht mehr im Endspiel, das ist ein besonderes Gefühl. Ich bin stolz auf die Mannschaft, sie hat einen tollen Job gemacht", sagte Trainer Sasa Obradovic bei SPORT1. Bei ALBA war Leon Radosevic mit elf Punkten Topscorer, Artland reichten starke 26 Zähler von Brandon Thomas nicht.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase erspielten sich die Berliner im zweiten Durchgang zunehmend ein Übergewicht und lagen zwischenzeitlich mit elf Punkten in Führung. Nach dem Seitenwechsel verloren die Albatrosse, die 50 Prozent ihrer Drei-Punkte-Würfe im Korb versenkten, zunächst ihren Rhythmus und ließen die Dragons nochmal bis auf zwei Zähler herankommen.

Die Gäste konnten sich besonders auf ihre Bankspieler verlassen, die insgesamt starke 20 Punkte beisteuern. Damit hat Pokalsieger ALBA weiterhin die Chance auf das nationale Double.

In einer spannenden Endphase besiegelte Reggie Redding mit einen sehenswerten Wurf aus der Distanz aber den Finaleinzug und ersten Sieg in Quakenbrück seit drei Jahren.

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