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Bayern München hat das Nervenspiel im Halbfinale gewonnen und spielt nun gegen Pokalsieger ALBA Berlin um den Meistertitel der Basketball-Bundesliga.

Die Münchner siegten im entscheidenden fünften Spiel gegen die EWE Baskets Oldenburg 88:63 (41:33) und entschieden damit die Serie (best-of-five) nach 2:0-Führung und dem Ausgleich durch die Niedersachsen mit 3:2 für sich. Das erste Finale steigt am Sonntag in München. (Beko BBL: Alle Ergebnisse)

"Ganz großen Respekt an Oldenburg, nach einem 0:2-Rückstand so zurückzukommen. Wichtig war heute, dass wir ruhig geblieben sind", sagte Guard Steffen Hamann bei SPORT1.

"Wir haben die Serie im zweiten Spiel verloren", sagte Oldenburgs Coach Sebastian Machowski: "München hat eine tolle Serie gespielt, wir haben nicht die Mittel und Wege gefunden."

Den Bayern war der Druck, nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge unbedingt gewinnen zu müssen, nicht anzumerken. Die Gäste aus Niedersachsen lieferten den Münchnern einen offenen Schlagabtausch unter den Augen von 6110 Zuschauern, zu denen auch Bayerns Sportvorstand Matthias Sammer gehörte. Besonders Robin Smeulders (10 Punkte) setzte den Bayern zu.

Oldenburg drehte im zweiten Viertel weiter auf und ging sogar in Führung (28:27). Doch die Bayern konterten die Gäste-Attacken und verabschiedeten sich mit einer verdienten Führung in die Halbzeitpause. Die mitgereisten Gäste-Fans hofften auf ein Comeback ihres Teams und sahen das Gegenteil.

Nach dem Wechsel brachen die Oldenburger völlig zusammen, offensiv und defensiv funktionierte nichts mehr. Die Bayern verteidigten gut, MVP Malcolm Delaney (17) lenkte die Bayern-Offensive nach Belieben. Mitte des letzten Viertels war der Vorsprung zwischenzeitlich auf 30 Punkte angewachsen. Topscorer der Partie wurde Oldenburgs Julius Jenkins (20).

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