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Svetislav Pesic (64) setzt vor dem zweiten Finalspiel seines FC Bayern in den Playoffs der Beko Basketball-Bundesliga bei ALBA Berlin auf die eigene Stärke:

"Wir müssen an unser Spiel denken, das System umsetzen, was wir können und was wir trainieren", sagte der Coach der Münchner vor der Partie am Donnerstag (ab 18 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM).

Wer die Kontrolle behalte, habe "bessere Chancen, das Spiel zu gewinnen". In der ersten Begegnung der best-of-five-Serie am Sonntag hatte Bayern 88:81 gesiegt. (Beko BBL: Alle Ergebnisse)

Wichtig sei eine gute Balance. "Wir wollen versuchen, auch schnell zu spielen. Aber ein Spiel nur mit Fastbreaks zu gewinnen, ist nicht möglich." Ob seine Spieler das angesichts der zu erwartenden Kulisse in Berlin umsetzen, "da bin ich auch neugierig". Er als Trainer wolle seinem Team helfen, "den Rhythmus nicht zu verlieren und die Kontrolle zu behalten".

Eine Frage der Motivation sei das Finale allerdings nicht: "Jeder will, das ist keine Frage", sagte Pesic: "Unsere Aufgabe ist jetzt nicht im Motivationsbereich, sondern im spielerischen." Die Bayern müssten "Emotionen kontrollieren und gute Entscheidungen treffen".

Zudem äußerte sich der frühere ALBA-Trainer, der zwischen 1993 und 2000 in Berlin an der Seitenlinie stand, irritiert über die Kritik seines Ex-Vereins an den Schiedsrichtern der ersten Partie:

"Ich bin überrascht. Zu meiner Zeit war das nicht der Fall. Damals haben wir nur über uns nachgedacht", sagte Pesic und ergänzte: "Ein Klub mit so großer Tradition braucht sich keine Gedanken über andere zu machen." ALBA-Trainer Sasa Obradovic und Geschäftsführer Marco Baldi hatten die Leistung der Unparteiischen kritisiert.

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