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Svetislav Pesic trainierte ALBA-Berlin von 1993 bis 2000 © imago

Trainer Svetislav Pesic von Bayern München und sein Sohn, Geschäftsführer Marko Pesic, haben Geschäftsführer Marco Baldi von Finalgegner ALBA Berlin bei der Pressekonferenz nach Spiel drei scharf attackiert.

"Ein Präsidiums-Mitglied der Basketball-Bundesliga kann sagen, was er will, Schiedsrichter bestimmen und so weiter und es gibt keine Konsequenzen", kritisierte Marco Pesic seinen Amtskollegen Baldi. Nach Ansicht der Münchener missbraucht Baldi seine Doppelfunktion als ALBA-Geschäftsführer und BBL-Vizepräsident massiv.

Die Konsequenz sei, fügte Marco Pesic sarkastisch hinzu, dass die Bayern "versuchen müssen, jemanden von uns ins Präsidium zu bekommen, um zu entscheiden, ob Spiele wiederholt werden, Schiedsrichter zu bestimmen und zu sagen, was wir wollen."

Sein Vater Svetislav, von 1993 bis 2000 Trainer bei ALBA, ergänzte: "Er soll aufhören, Ausreden zu finden und den Verein lieber weiter nach vorne bringen."

Irgendwer sei immer schuld, "dass es Marco Baldi nicht gelungen ist, Titel zu gewinnen".

Baldi hatte nach der Niederlage im ersten Spiel der Best-of-Five-Serie die Leistung der Unparteiischen kritisiert und Bayern-Spieler Malcolm Delaney bereits mehrfach des Foulschindens beschuldigt. "Manchmal habe ich das Gefühl, es wird gewürfelt. Man muss sich darauf einstellen", hatte Baldi nach der ersten Niederlage in München bei SPORT1 gesagt.

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