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Sasa Obradovic trainiert ALBA, für die er auch als Aktiver spielte, seit 2012 © getty

Die Zukunft von Trainer Sasa Obradovic beim deutschen Pokalsieger ALBA Berlin ist offen. "Ich fühle mich wohl und mag Berlin, aber mein Vertrag endet. Noch gibt es nicht mehr zu sagen", sagte Obradovic nach der verlorenen Endspielserie gegen Bayern München.

Die Hauptstädter unterlagen nach einem 62:75 (30:33) in der best-of-five-Serie 1:3 und wurden "nur" Vizemeister.

Der 45 Jahre alte Obradovic betreute die Berliner in den vergangenen beiden Spielzeiten äußerst erfolgreich und gewann mit dem früheren Serienchampion jeweils den Pokal.

"Viele Fragen" müssten in den nächsten Tagen bei den Vertragsgesprächen geklärt werden, sagte der ehemalige Profi Obradovic, der mit den "Albatrossen" einst als Spieler die Meisterschaft gewann.

Unzufrieden war der Serbe trotz der Enttäuschung im Finale mit der abgelaufenen Saison nicht. "Wir haben unsere Ziele erreicht und über den Erwartungen gespielt. Deswegen fühle ich mich nicht als Loser", sagte Obradovic:

"Wir sollten nicht zu traurig und deprimiert sein. Vielleicht hätte es noch ein bisschen besser laufen können, aber man muss realistisch bleiben."

Die Bayern mit Ex-Bundestrainer Svetislav Pesic, ehemaliger Lehrmeister Obradovics, seien absolut verdient Meister geworden. "Wir haben gegen das bessere Team verloren", sagte Obradovic, der angeblich Angebote von Vereinen aus dem In- und Ausland vorliegen haben soll.

Trotzdem schaute er mit den Berlinern schon in die Zukunft: "Wir sollten uns auf das Kommende fokussieren. Heute sind wir noch die Verlierer, aber morgen werden wir gewinnen."

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