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Jan-Hendrik Jagla steht mit ALBA Berlin in der Top-16-Runde der Euroleague
Jan-Hendrik Jagla wurde 2014 mit ALBA Pokalsieger © getty

Jan-Henrik Jagla bedauert sein frühes Aus bei ALBA Berlin.

"Wir sind einfach nicht zusammengekommen", erklärt der 33 Jahre alte Power Forward im Gespräch mit SPORT1: "Es gab - warum auch immer - viele Themen. Ums Geld ging es nicht. Bei so einer Entscheidung spielen immer viele Sachen mit rein. Seien es familiäre Aspekte, Kommunikation, sportliche Perspektive."

Jagla nennt den Entschluss, seine Heimatstadt nach nur einem Jahr zu verlassen "die schwerste Entscheidung meines Lebens". Er habe sie nicht wegen des Trainers gefällt: "Ich habe mit Sasa Obradovic super zusammengearbeitet, wünsche ihm viel Glück und eine tolle Saison."

Jagla war erst zur Saison 2013/14 vom FC Bayern München in die Hauptstadt gewechselt.

Seine persönliche Zukunft steht noch nicht fest. Gegenüber SPORT1 bestätigte er "ein, zwei Angebote", die er sich "durch den Kopf gehen lasse".

Dabei soll es sich um seinen Ex-Verein Türk Telekom Ankara und Istanbul BB handeln.

Am Mittwoch hatte ALBA Berlin mitgeteilt, dass der Vertrag mit Jan-Hendrik Jagla nicht verlängert wird (News).

"Wir konnten uns nicht auf einen neuen Vertrag einigen", sagte Sportdirektor Mithat Demirel der "BZ" und zeigte sich enttäuscht: "Jan hatte schon lange ein Angebot von uns. Nun wird es schwer, so ein Kaliber zu finden."

Jagla spielte in der vergangenen Saison 2013/14 zwar nur noch knapp über 14 Minuten im Schnitt, hatte mit starken 7,5 Punkten und 3,5 Rebounds aber seinen Anteil am Pokalsieg und Vize-Meisterschaft in der Beko BBL.

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