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Timofej Mozgow (l.) und seine Russen unterlagen in der Vorrunde dem DBB-Team © imago

Die Franzosen fegen in der ersten Hälfte über Mazedonien hinweg und ziehen ins Viertelfinale ein. Die Russen besiegen Kroatien.

München - Als zweites Team nach Griechenland hat sich Frankreich für die Viertelfinals bei der EM in Polen qualifiziert.

Die "Equipe Tricolore" setzte sich in ihrem ersten Zwischenrunden-Spiel in Bromberg locker mit 83:57 (49:18) gegen Mazedonien durch und bleibt damit ungeschlagen.

Topscorer der Partie waren Florent Pietrus und Nando De Colo mit jeweils 14 Punkten, Ali Traore sowie die NBA-Profis Tony Parker und Nicolas Batum erzielten 13.

An Deutschland vorbei auf den vierten Platz der Gruppe E schoben sich die Russen, die Kroatien mit 62:59 (28:26) besiegten. Diese drei Teams weisen jeweils einen Sieg und zwei Niederlagen auf.

Viel Rast für NBA-Profis

Der französische Trainer Vincent Collet durfte sich bereits nach sieben Minuten zurücklehnen, da Parker sein Team zu einem 17:3-Start führte.

Mit 22 Minuten erhielt der Playmaker der San Antonio Spurs noch die meiste Spielzeit des NBA-Quartetts, Ronny Turiaf stand nur 14 Minuten auf dem Parkett, Boris Diaw blieb in 19 Minuten ohne Punkt.

Bei den Mazedoniern, am Sonntag (ab 15.30 Uhr LIVE und im DSF) nächster Gegner der Deutschen, hielt nur Center Predrag Samardziski mit acht Rebounds und sieben Punkten unter den Körben dagegen. (BAECK-KOLUMNE: "Die müssen erst mal an Deutschland vorbei")

Fridzon behält die Nerven

Russland durfte sich bei Witali Fridzon und Timofej Mosgow bedanken, dass der Titelverteidiger die Chance aufs Viertelfinale wahrte.

Center Mosgow war mit 18 Punkten und acht Rebounds der herausragende Mann, Combo-Guard Fridzon (beide Khimki Moskau) verwandelte in den letzten 13 Sekunden vier Freiwürfe.

"Der Unterschied in diesem abwehrbetonten Spiel war, dass wir in der Zone ein wenig besser waren", atmete Coach David Blatt auf, haderte aber über die anhaltende Dreiermisere: "Wir würden uns momentan sogar schwer tun, den Ball in den Ozean zu werfen."

Bei den Kroaten war der Ex-Frankfurter Mario Kasun mit 13 Punkten erfolgreichster Werfer und holte zudem sechs Rebounds.

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