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Rudy Fernandez spielt seit 2012 für Real Madrid © getty

Die Gastgeber schlagen den EM-Favoriten. Ein Ex-Bamberger trumpft auf. Für ein ehemaliges Bayern-Trio läuft es nicht so gut.

München - Mit einem 78:69 über Titelverteidiger Spanien hat Slowenien die EM-Euphorie im Gastgeberland so richtig angefacht.

Aufbauspieler Goran Dragic war mit 18 Punkten, sechs Rebounds und sieben Assists der überragende Mann auf dem Parkett.

Auf Nachbar ist Verlass

Auch auf Bostjan Nachbar, der die Brose Baskets Bamberg 2013 zum Meistertitel führte, war in der hitzigen Schlussphase Verlass. Der Routinier kam auf 14 Punkte.

Bei den Spanier kam Marc Gasol von den Memphis Grizzlies auf 17 Punkte. Jose Calderon, der demnächst mit Dirk Nowitzki bei den Dallas Mavericks spielt, sammelte 14 Zähler.

Ukraine auf dem Vormarsch

Deutschlands Gruppengegner Ukraine hat derweil den zweiten Erfolg im zweiten Spiel gefeiert.

Nach dem Auftaktsieg über Belgien bezwang das Team des US-Trainers Mike Fratello Israel mit 74:67 (35:26) (täglich LIVESCORES). In einer zerfahrenen Partie war Sergej Gladyr mit 17 Punkten bester Werfer für die Ukraine.

Nur neun Punkte für Halperin

Die erneut enttäuschenden Israelis stehen nach der überraschenden Startniederlage gegen Großbritannien in der Gruppe A vor dem Aus.

Yotam Halperin, der in der Vorsaison noch in München spielte, kam nur auf neun Punkte.

Starker Rice ist zu wenig

Dafür trumpfte ein anderer Ex-Bayern-Spieler auf. Tyrese Rice erzielte für die Auswahl für Montenegro 24 Punkte.

Geholfen hat die starke Vorstellung seinem Team allerdings nicht. Gegen Lettland verlor die Auswahl vom Balkan mit 72:73.

Keine Chance für die Schweden

Dank des zweiten Sieg darf sich der frühere Bundestrainer Henrik Dettmann mit Finnland hingegen Hoffnungen auf das Überstehen der Gruppenphase machen.

Nach dem überraschenden Auftaktsieg über die Türkei ließen die Finnland in der Gruppe D dem schwedischen Nachbarn mit 81:60 (48:31) keine Chance.

Pleite für Bauermann

Ein anderer deutscher Ex-Bundestrainer steht dafür vor dem Aus: Dirk Bauermann kassierte nach der überraschenden 67:84-Auftaktniederlage gegen Georgien die zweite Pleite.

Das Team um NBA-Profi Marcin Gortat unterlag auch Tschechien denkbar knapp mit 68:69 (38:34). Jan Vesely von den Washington Wizards war Topscorer der Partie. Dem Tschechen gelangen 23 Punkte.

Barton sorgt für die Entscheidung

Der Braunschweiger Lubos Barton sorgte mit einem getroffenen Dreipunktewurf vier Sekunden vor Schluss für die Entscheidung.

Wie Polen besitzt auch die Türkei unerwarteterweise nur noch Außenseiterchancen auf den Sprung in die Zwischenrunde. Der Vize-Weltmeister von 2010 kassierte in Koper mit 75:90 gegen das bislang ungeschlagene Italien ebenfalls die zweite Niederlage.

Beim Sieger ragte Pietro Aradori mit 23 Punkten heraus. Der baldige NBA-Spieler Gigi Datome blieb ohne Punkte. Am Mittwoch war die Mann der Detroit Pistons noch Toscorer.

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