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Jose Calderon spielt in der kommenden Saison bei den Dallas Mavericks © getty

Griechenland bleibt durch den Sieg über die Iberer weiter im EM-Rennen. Der Gastgeber fügt der "Squadra Azzurra" die erste Turnier-Niederlage zu.

München - Mitfavorit Griechenland hat bei der EM seine Chance auf das Viertelfinale gewahrt und Spanien in Nöte gebracht.

Die Griechen gewannen gegen den amtierenden Europameister am Donnerstag in Ljubljana eine intensive wie hochklassige Partie mit 79:75 (41:38) und haben in der Zwischenrunde ebenso wie Spanien nun einen Sieg und zwei Niederlagen auf dem Konto (täglich LIVESCORES).

Griechen weiter in der Hölle

In ihrem ersten Zwischenrunden-Spiel hatten die Griechen in Vassilis Spanoulis (20 Punkte) ihren überragenden Akteur, zudem bewies Michail Bramos in der Schlussphase Nervenstärke.

"Wir gehen immer noch in der Hölle, und wir müssen einfach immer weitergehen", sagte der griechische Coach Andrea Trinchieri nach dem ersten Pflichtspielsieg über Spanien seit zehn Jahren.

"Jedes Spiel in dieser Gruppe ist ein Krieg, jedes Spiel ist sehr, sehr eng." Die beiden NBA-Stars Rudy Fernandez und Marc Gasol hielten die am Ende enttäuschenden Iberer mit je 20 Zählern lange Zeit in der Partie.

Dettmann geht unter

Zuvor hatten Dettmanns Finnen eine Lehrstunde von Kroatien erhalten, nach dem Turnier-Aus von Routinier Hanno Möttölä (Kreuzbandriss) konnten sie von Beginn an nicht an ihre vorherigen begeisternden Leistungen anknüpfen.

Spätestens nach einem 1:19-Lauf lag das EM-Überraschungsteam im zweiten Viertel aussichtslos zurück und ließ sich vor allem beim Rebound dominieren.

"Sie haben uns alle Stärken weggenommen. Wir haben nie zu unserem Spiel gefunden, aber das war nicht unser Fehler, sondern die Stärke der Kroaten", sagte Dettmann.

Finnland vor dem Aus

Das Team muss mit bislang nur einem aus der Vorrunde mitgenommenen Sieg um den Einzug in das Viertelfinale bangen. Die besten vier von sechs Teams der Zwischenrunden-Gruppe F schaffen den Sprung in die nächste Runde.

Bester Werfer seiner Auswahl war Shawn Huff mit zehn Punkten. Bei den Kroaten überzeugte Damjan Rudez mit 17 Zählern.

Gastgeber bleibt im Rennen

Am späten Abend feierten die frenetischen slowenischen Fans in der Stozice Arena einen immens wichtigen Erfolg ihrer Mannschaft.

Der Gastgeber steht nach dem 84:77 (45:39) gegen das zuvor ungeschlagene Italien wie Kroatien, das 88:63 (39:20) gegen Finnland gewann, schon bei zwei Erfolgen und einer Niederlage.

Die Brüder Goran (20 Punkte) und Zoran Dragic (15) sowie der frühere Bamberger Bostjan Nachbar (13) führten das Team zum Sieg über Italien, das als letzte Auswahl im Turnier eine Niederlage kassierte.

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