vergrößernverkleinern
Die Spanier (hier Ricky Rubio) setzen sich 2006 die WM-Krone auf © getty

In der Neuauflage des Endspiels von 2009 rächt sich Spanien an Serbien und zieht ins Halbfinale ein. Die Franzosen mühen sich.

München - Titelverteidiger Spanien ist mit einem Kantersieg in das Halbfinale der Basketball-EM in Slowenien gestürmt.

Der Europameister von 2009 und 2011 bezwang Serbien mit 90:60 (48:23) und erreichte zum achten Mal in Folge die Runde der letzten Vier.

Angeführt von NBA-Star Tony Parker entschied Frankreich sein Viertelfinale gegen Gastgeber Slowenien 72:62 (26:24) für sich und bekommt am Freitag nun die Chance zur Revanche gegen Spanien.

Spanien startet stark

In der Neuauflage des Endspiels von 2009 dominierte Spanien von Beginn an nach Belieben, ging früh mit 17:2 in Front und führte nach dem ersten Viertel bereits mit 21:5. Nach einem zwischenzeitlichen 40-Punkte-Vorsprung (71:31) ließen es die Iberer im Schlussviertel etwas ruhiger angehen.

Am Ende trafen die Spanier 48,6 Prozent ihrer Würfe (Serbien: 37,5 Prozent) und waren auch unter den Brettern klar überlegen (42:33 Rebounds).

Krstic enttäuscht

Überragende Akteure waren die beiden Real-Madrid-Stars Sergio Rodriguez (22 Punkte) und Rudy Fernandez (19). Jose Calderon, neuer NBA-Teamkollege von Dirk Nowitzki bei den Dallas Mavericks, kam nur auf drei Zähler.

Bei den Serben trafen nur Danilo Andjusic und Rasko Katic zweistellig (jeweils 11). Star-Center Nenad Krstic von ZSKA Moskau musste bis kurz vor der Halbzeit auf seinen ersten Korberfolg warten.

Am Ende holte der 30-Jährige, dessen bisheriger Punkteschnitt bei 16,7 lag, mickrige vier Zähler.

Parker überragend

Deutlich schwerer taten sich die Franzosen.

Im gesamten ersten Viertel lief der Vize-Europameister einem Rückstand hinterher. Erst ab dem zweiten Abschnitt gewann Frankreich die Oberhand und setzte sich im weiteren Verlauf bis auf zehn Punkte ab (36:26), angetrieben von den Heimfans kämpften sich die Slowenen jedoch immer wieder zurück und gestalteten das Spiel lange Zeit offen.

Parker ragte mit insgesamt 27 Punkten heraus.

Durch den Halbfinal-Einzug des kommenden WM-Gastgebers Spanien steht zudem fest, dass in Slowenien der siebte Rang für einen Platz bei den Titelkämpfen 2014 reichen wird.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel