Die deutschen Basketballer haben nach ihrem Sensationscoup gegen Frankreich vor einer Überinterpretation des EM-Auftakts gewarnt.

"Das bedeutet noch nichts", meinte Kapitän Heiko Schaffartzik mit Blick auf das zweite Gruppenspiel gegen Belgien am Donnerstag (17.45 Uhr).

"So ein Turnier kann von einem Tag auf den nächsten in eine andere Richtung gehen." Mit dem 80:74 am späten Mittwochabend hatte das junge Team von Bundestrainer Frank Menz den Vize-Europameister von 2011 geschockt. "Deutschland ist jetzt Favorit auf den Gruppensieg", meinte Frankreichs Coach Vincent Collet.

Doch gegen diese Rolle wehrte sich Verbandspräsident Ingo Weiss: "Wir haben ein Spiel gewonnen, es sind noch vier Spiele für uns. Also mal langsam und jetzt nicht sagen: Es ist alles rosig."

Die besten drei Teams der Sechser-Gruppe erreichen die Zwischenrunde. Auch Menz schwor seine Auswahl direkt auf die nächsten Aufgaben ein. "Die Belgier sind gut und sehr aggressiv", sagte der Trainer über das Team, das zum Start gegen die Ukraine knapp verloren hatte.

"Wir hoffen, dass wir wieder eine gute Vorstellung abliefern können." Vor dem zweiten Gruppenspiel stand um 9.55 Uhr noch eine Trainingseinheit auf dem Programm.

Hier weiterlesen: EM-Start: DBB-Team schafft Sensation

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