Der frühere Bundestrainer Dirk Bauermann hat bei der EM eine Blamage gegen Europameister Spanien erlebt und ist mit Polen wie das deutsche Nationalteam in der Vorrunde gescheitert. "

Wir haben uns in der ersten Hälfte nicht gewehrt. Ich entschuldige mich bei den Fans in Polen", sagte der 55-Jährige nach dem bitteren 53:89 (13: 49) im vierten Vorrundenspiel. Die Polen sind in Slowenien weiter sieglos.

Zum Abschluss der ersten Gruppenphase geht es am Montag gegen den Gastgeber, der am Abend beim 74:76 (65:65, 35:41) nach Verlängerung im Aufeinandertreffen mit Kroatien erstmals im Turnier den Kürzeren zog.

Nach dem Schlusspfiff echauffierten sich die Slowenen um ein vermeintliches Foul beim Kampf um den Rebound. In der regulären Spielzeit vergab der Ex-Bamberger Bostjan Nachbar mit dem Auslaufen der Angriffsuhr den Dreier zum Sieg.

Bauermann freut sich auf die Herausforderung gegen die Hausherren.

"Wir spielen vor einem tollen Publikum in einer tollen Atmosphäre", sagte der gebürtige Oberhausener: "Wir haben morgen nichts zu verlieren. Leider geht es um nichts mehr - abgesehen von der Ehre."

Dagegen ist in Henrik Dettmann ein anderer ehemaliger Bundestrainer weiter. Mit Finnland bezwang der 55-Jährige den Olympiadritten Russland nach zweifacher Verlängerung 86:83 (75:75, 67:67, 31:30).

Die Nordeuropäer haben einen der ersten drei Plätze in ihrer Gruppe sicher. Italien schlug die bereits für die nächste Runde qualifizierten Griechen 81:72 (36:38) und steht ebenfalls in der Zwischenrunde.

In der deutschen Gruppe gewann Frankreich mit viel Mühe 77:71 (35:36) gegen die zuvor ungeschlagenen Ukrainer. Das französische Team um den glänzend aufgelegten NBA-Superstar Tony Parker (28 Punkte) ist aber noch nicht weiter.

Für Schweden ist die EuroBasket nach dem letzten Vorrundenspieltag am Montag vorbei. Die "Tre Kronor" unterlagen den zuvor sieglosen Türken mit 74:87 (35:40). Für die Türkei war der Sieg wertlos.

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