Bambergs Manager Wolfgang Heyder hat die Vorstellung des DBB-Teams beim EM-Vorrundenaus in Slowenien deutlich kritisiert und Konsequenzen gefordert.

"Der Auftritt der Nationalmannschaft bei der EM war schlecht und blutleer", sagte der Geschäftsführer der Brose Baskets dem Basketball-Magazin "BIG".

"Ich habe keine Mannschaft gesehen. Für ein junges Team hat der Einsatz gefehlt und die Emotion. Gegen absolut schlagbare Gegner habe ich den Siegeswillen vermisst. Aus meiner Sicht macht es keinen Sinn, das Ergebnis schön zu reden, wie es teilweise gemacht wurde."

Es sei eine "riesige Chance" verpasst worden, Werbung für den Sport zu machen.

Das Team von Bundestrainer Frank Menz war mit drei Niederlagen aus fünf Spielen erstmals seit 18 Jahren wieder in der ersten EM-Runde gescheitert.

Heyder setzt als Folge darauf, die Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Basketball Bund und der Bundesliga "erheblich" zu verbessern.

Seine Hoffnung sei eine Vereinbarung, "damit die Erfahrungen der Proficlubs einfließen können", betonte der Erfolgsmanager. "Dieses Thema muss sofort wieder angegangen werden. Viele Dinge wurden in der Liga in den letzten Jahren gut entwickelt und gut gemacht. Dieses Know-how sollte auch in die Nationalmannschaft einfließen."

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel