Titelverteidiger Spanien ist mit einem Kantersieg in das Halbfinale der Basketball-EM in Slowenien gestürmt und trifft dort in der Neuauflage des Endspiels von 2011 auf Frankreich.

Spanien, Europameister von 2009 und 2011, bezwang Serbien mit 90:60 (48:23) und erreichte zum achten Mal in Folge die Runde der letzten Vier.

Angeführt von NBA-Star Tony Parker entschied Frankreich sein Viertelfinale gegen Gastgeber Slowenien 72:62 (26:24) für sich und bekommt am Freitag nun die Chance zur Revanche gegen Spanien.

In der Neuauflage des Finales von 2009 dominierte Spanien die Serben nach Belieben, führte nach dem ersten Viertel mit 21:5 und ließ es erst nach einem zwischenzeitlichen 40-Punkte-Vorsprung (71: 31) etwas ruhiger angehen.

Überragende Akteure waren die beiden Real-Madrid-Stars Sergio Rodriguez (22 Punkte) und Rudy Fernandez (19).

Jose Calderon, neuer Teamkollege von Dirk Nowitzki bei den Dallas Mavericks, kam nur auf drei Zähler.

Deutlich schwerer taten sich die Franzosen.

Im gesamten ersten Viertel lief der Vize-Europameister einem Rückstand hinterher.

Erst ab dem zweiten Abschnitt gewann Frankreich die Oberhand und setzte sich im weiteren Verlauf bis auf zehn Punkte ab (36:26), angetrieben von den Heimfans kämpften sich die Slowenen jedoch immer wieder zurück und gestalteten das Spiel lange Zeit offen.

Parker ragte mit insgesamt 27 Punkten heraus.

Durch den Halbfinal-Einzug des kommenden WM-Gastgebers Spanien steht zudem fest, dass in Slowenien der siebte Rang für einen Platz bei den Titelkämpfen 2014 reichen wird.

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