vergrößernverkleinern
Winsome Frazier kam 2007 von Falco KC-Szombathely (Ungarn) nach Bonn © imago

Bonn und Oldenburg verschaffen sich mit dem jeweils zweiten Sieg eine gute Ausgangsposition. Nur die Skyliners verlieren.

München - Die Telekom Baskets Bonn haben in der Gruppenphase der EuroChallenge ihren zweiten Sieg im dritten Spiel gefeiert und damit ihre Chancen auf den Einzug in die nächste Runde gewahrt.

Gegen SAOS Hyeres Toulon aus Frankreich gab es vor 3820 Zuschauern einen 71:61 (35:28)-Erfolg.

Damit taten es die Rheinländer den Oldenburgern gleich: EWE Baskets hatte mit 88:81 (39:36) bei Hapoel Jerusalem ebenfalls den zweiten Sieg eingefahren.

Unterdessen unterlagen die Skyliners zu Hause gegen den Favoriten BC Kiew mit 58:66 (22:33).

Bonn und Oldenburg mit guter Ausgangsposition

Die Telekom Baskets bekamen nach ihrer Pausenführung noch einmal Probleme und gerieten mit 50:52 in Rückstand geraten. Mit 21:9 Punkten im starken Schlussviertel machten sie dann aber doch alles klar. Bester Werfer war Winsome Frazier, der 14 Punkte erzielte.

Auch Oldenburg hat in der Gruppe E nun fünf Punkte auf dem Konto. Bester Oldenburger Werfer war Guard Je'Kel Foster mit 23 Punkten.

Die ersten beiden Gruppenplätze bedeuten den Einzug in die Runde der Top 16. Dort gibt es dann vier Gruppen mit je vier Mannschaften, aus denen sich ebenfalls die beiden erstplatzierten Teams für das Viertelfinale qualifizieren.

Keine zweiter Überraschungssieg

Die Frankfurter konnten ihren Überraschungssieg aus der Vorwoche in Moskau gegen Kiew leider nicht wiederholen. Top Scorer waren Lorenzo Gordon und Pascal Roller (je 12 Punkte).

Vor 940 Zuschauern hatte das Team von Beginn an Mühe hatten, ihr Spiel aufzuziehen. Kiew agierte druckvoll in der Verteidigung und hatte auch unter dem Korb mehr Durchsetzungsfähigkeit.

Die Skyliners hatten große Probleme, gegen die starke Defense der Gäste zu guten Würfen zu kommen. Entsprechend niedrig fiel die Trefferquote aus ? nur 30 Prozent aus dem 2-Punkte-Bereich und 20 Prozent von außen.

"Aufholjagd zu spät"

Nach der Pause zeigte sich Frankfurt mit mehr Biss und mehr Glück im Abschluss. Trainer Murat Didin kritisierte sein Team: "Die Aufholjagd kam zu spät. Wir hätten diese Intensität schon von Anfang an zeigen müssen." (alle Ergebnisse)

Die Skyliners konnten sogar zum 49:49 ausgleichen. Doch Kiew zog mit sicheren Treffern aus der Distanz wieder davon. Konrad Wysocki: "Kiew hat am Ende sehr stark getroffen. Wir haben in der Offensive vor allem zu Beginn des Spiels viel zu lethargisch gespielt und uns oft nur planlos den Ball zugepasst."

Zum Forum - Jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel