Bundesligist Telekom Baskets Bonn hat nach dem 60:80 (34:53) in der EuroChallenge beim russischen Vertreter Krylia Samara eine wahre Odyssee durchlebt.

Nach einer Annullierung des für Mittwochmorgen geplanten Rückfluges konnte das Team erst nach langen Diskussionen und einer "Umbuchungspauschale" in Höhe von 200 Euro, die nur bar und ohne Quittung akzeptiert wurde, Samara mit Siberia Airlines um 5:20 Uhr Ortszeit Samara in Richtung Moskau verlassen.

Der für Mittwochmorgen geplante Rückflug nach Frankfurt/Main hatte abgesagt werden müssen, da die dafür vorgesehe Maschine Deutschland aufgrund des Wintereinbruches am Dienstag nicht hatte verlassen können.

Bereits bei der Einreise war es zu Komplikationen gekommen. Forward Kyle Weems wurde festgenommen, da es Probleme mit seinem Visum gab. Dort war vom russischen Konsulat in Bonn als Geschlecht "weiblich" eingetragen worden. Der Irrtum konnte aufgeklärt werden.

Das Viertelfinal-Rückspiel findet bereits am Donnerstag (19.30 Uhr) in Bonn statt.

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