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Ronald Dupree bestritt 154 Spiele in der NBA und kam im Schnitt auf 3,6 Punkte © imago

ALBA setzt sich gegen harmlose Hagener durch. Vizemeister Bonn gewinnt gegen Göttingen, verliert aber den direkten Vergleich.

München - Mit dem Rückenwind des erstmaligen Einzugs ins Eurocup-Viertelfinale ist ALBA Berlin in der Basketball-Bundesliga wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt.

Nach zuletzt zwei Niederlagen gewann der Pokalsieger vier Tage nach dem 68:62 bei Joventut Badalona beim Liga-Neuling Phoenix Hagen ohne Probleme mit 83:50 (39:31) und behauptete seine Tabellenführung vor dem punktgleichen "Vize" Telekom Basket Bonn (beide 46) (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Die Rheinländer gewannen das Top-Spiel der 27. Runde im Kampf um eine gute Ausgangsposition für die Playoffs gegen die BG Göttingen mit 85:76 (34:33).

Direkter Vergleich an Göttingen

Doch trotz der Freude über den neunten Heimsieg in Serie und der gelungenen Revanche für das 74:87 im Hinspiel blieb ein Wermutstropfen, denn den direkten Vergleich konnten die Bonner nicht für sich entscheiden.

Ein Umstand, der am Ende der Hauptrunde möglicherweise noch von Bedeutung sein könnte.

Dupree bester Werfer

Mit einem Lob für den Gegner wertete Bonns Trainer Michael Koch die Leistung der eigenen Mannschaft auf: "Die Göttinger haben stark gespielt. Sie finden immer einen Weg, durch ihre individuelle Stärke in der Offensive wieder zurückzukommen. Man muss immer hellwach sein."

Stärkster Akteur auf dem Parkett vor 5045 Zuschauern war der Bonner Ronald Dupree, der 26 Punkte zum 19. Saisonerfolg beisteuerte (STENOGRAMME: Der 27. Spieltag).

Defensive gibt den Ausschlag

Der Amerikaner Julius Jenkins war mit 21 Punkten sicherster Schütze der Berliner, die von den Gastgebern nie gefordert wurden.

Trainer Luka Pavicevic fasste die 40 Minuten gegen das Tabellenschlusslicht zusammen: "Wir haben in der Verteidigung hart gearbeitet und waren deshalb das bessere Team."

Bamberg mit sechstem Sieg in Serie

Jeweils zwei Zähler hinter dem Spitzenduo liegen die EWE Baskets Oldenburg, die Brose Baskets Bamberg und die Frankfurt Skyliners (alle 44).

Bamberg feierte durch das 90:68 (42:38) gegen die Giants Düsseldorf bereits den sechsten Sieg in Folge. Frankfurt siegte gegen die Artland Dragons mit 77:65 (43:36).

Lobende Worte fand Skyliners-Coach Murat Didin für Oldie Pascal Roller (20 Punkte): "Er hat den Sieg durch seine starke Leistung ebenso verdient wie jeder andere Spieler, der heute zum Eimsatz gekommen ist."

Playoff-Kandidaten siegen

Im Rennen um die Playoff-Teilnahme feierte Oldenburg bereits am Freitag ebenso einen Sieg (69:84 bei den Paderborn Baskets) wie die Eisbären Bremerhaven mit dem 82:69 (43:33) beim Aufsteiger Mitteldeutscher BC.

Die Phantoms Braunschweig holten ein schwer erkämpftes 112:104 (90:90, 47:42) nach Verlängerung bei den Walter Tigers Tübingen.

Giessen gewinnt Kellerduell

Ein wichtiger Erfolg im Kampf um den Klassenerhalt gelang den LTi Giessen 46ers.

Durch das 84:67 (34:37) gegen den direkten Konkurrenten TBB Trier zogen die Mittelhessen mit 35 Punkten an den Trierern (34) vorbei und belegen nunmehr Rang 14.

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