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Darius Hall und die Artland Dragons wollen auf europäischer Bühne wieder angreifen © getty

Die Artland Dragons wollen im EuroCup an ihre ULEB-Cup-Erfolge anknüpfen. Bamberg will heraus aus dem tristen Liga-Alltag.

Die einen wollen ihre junge europäische Erfolgsgeschichte fortschreiben, die anderen ihre Pleiten aus der Königsklasse vergessen machen:

Der deutsche Pokalsieger Artland Dragons und die Brose Baskets Bamberg starten mit Heimspielen in den neu geschaffenen EuroCup (17 Uhr LIVESCORES).

Die Quakenbrücken, bei ihrem internationalen Debüt im Vorgänger-Wettbewerb ULEB-Cup überraschend in die Runde der letzten 16 vorgestoßen, treffen zunächst auf das italienische Spitzenteam Fortitudo Bologna (19.30 Uhr).

"Bis an die Grenzen des Erlaubten"

Zeitgleich fordern die Bamberger, die als Deutscher Meister 2007 in der Euroleague zwölf teils happige Niederlagen kassierten, auf Turow Zgorzelec.

Das Team von Head Coach Chris Fleming will den Grundstein für das Weiterkommen legen, wofür es mindestens Zweiter der Vierer-Gruppe werden muss.

Doch der Gast hat als Tabellenführer in Polen den Umbruch vor der Saison weit besser verkraftet als die Franken, die mit 10:10 Punkten im grauen Mittelfeld dümpeln.

Zgorzelec setzt auf eine osteuropäische Spielweise und seine Dreier-Granaten Donald Copeland und Damir Miljkovic. Die Bamberger sind darauf gefasst, dass die Polen "bis an die Grenzen des Erlaubten gehen".

Center-Legende kommt

Die Artland Dragons freuen sich gleich im ersten Spiel auf "große Namen" bei Fortitudo, weist Co-Trainer James Duncan vor allem auf den gerade verpflichteten Gregor Fucka hin (Datencenter: EuroCup-Ergebnisse).

Die inzwischen 37-jährige Center-Legende gehört zu den zehn besten Werfern, Reboundern und Wurf-Blockern aller Zeiten in der Euroleague.

In Bologna kommt der Ex-Europameister allerdings nur als Einwechselspieler zum Zuge.

Star der Norditaliener sind Topscorer Qyntel Woods (17,4 Punkte pro Partie) aus den USA und der Nationalspieler Stefano Mancinelli. Der Power Forward erzielt 15,4 Punkte pro Partie bei einer Dreier-Quote von 41 Prozent.

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