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Die Brose Baskets kassierten schon gegen Belgrad und Zeleznik Pleiten © imago

Die Brose Baskets und die Artland Dragons kassieren Auswärtsniederlagen. Bamberg reicht ein 15-Punkte-Vorsprung nicht.

München - Nach furiosem Start unterliegen die Brose Baskets bei Spirou Charleroi mit 64:62 (31:35) und warten weiter auf den ersten Sieg.

Auch die Artland Dragons mussten auswärts gegen Pamesa Valencia eine 67:84 (30:42)-Niederlage hinnehmen.

Quakenbrück hielt im ersten Viertel gut mit und kam auch nach einem zwischenzeitlichen 17-Punkte-Rückstand im dritten Abschnitt noch einmal zurück ins Spiel.

Am Ende spielten die hoch favorisierten Spanier aber ihr ganze Routine aus. Der deutsche Pokalsieger hatte in Adam Hess ihren Topscorer (19 Punkte), für Valencia punktete Matt Nielsen am besten (17 Zähler).

Greene Topscorer

Topscorer der Bamberger war Demond Greene mit 20 Punkten, gefolgt von Padraig Suput mit 18 Zählern. Nur noch Taylor (12) konnte vor 4000 Zuschauern zweistellig punkten.

Zunächst sah alles nach einem Bamberg-Erfolg aus. Die Mannschaft zog auf 8:0 davon und den Belgiern gelang erst nach vier Minuten der erste Korb für die Belgier. Suput und Robert Garrett erhöhten anschließend auf 13:2.

Beim Zwischenstand von 30:15 für die Gäste riss der Faden. Spirou kam im Laufe des zweiten Viertels heran und stellte sich besser auf die Deutschen ein. Den Brose Baskets gelang zu diesem Zeitpunkt Mitte des zweiten Viertels nichts mehr und ihr Vorsprung schmolz dahin.

Turnover und Fehlwürfe

Zur Halbzeit hieß es aus Sicht der Gäste nur noch 35:31. Bei Bamberg reihten sich im dritten Viertel jetzt Turnover an Fehlwürfe.

Garrett, Greene und Suput versuchten sich erfolglos von außen. Barac markierte in der 29 Minute folgerichtig den 43:43 Ausgleich für die Belgier. Nur acht Punkte gelangen den Brose Baskets im kompletten Viertel. Endstand des dritten Viertels 47:43 aus Sicht der Gastgeber.

Bamberg patzt

Das Schlussviertel beginnt wie das Dritte geendet hat: Charleroi trifft und Bamberg patzt. Die Auszeit von Bambergs Trainer Chris Fleming in der 31. Minute fruchtet nicht.

Erst eine Minute vor Abpfiff produzierte Greene mit drei erfolgreichen Dreiern endlich Punkte für Bamberg. Sie dienten allerdings nur noch der Ergebniskorrektur.

Bamberg wartet weiter auf den ersten EuroCup-Sieg. Spirou Charleroi bleibt weiterhin ungeschlagen.

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