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Nur im DBB-Team mit einem Ziel: Berlins Center Femerling und Badalonas Jagla (r.) © imago

Der Deutsche Meister bekommt bei der Euroleague-Auslosung "das bestmögliche Los". Auch die Artland Dragons fordern Spanier heraus.

Berlin - Der deutsche Meister ALBA Berlin bekommt es bei seiner Rückkehr in die Euroleague unter anderem mit dem diesjährigen ULEB-Cup-Sieger Joventut Badalona zu tun.

Bei den Spaniern steht der deutsche Nationalspieler Jan-Hendrik Jagla unter Vertrag.

Die vier Vorrundengruppen wurden durch Diskus-Vizeweltmeister Robert Harting, Ex-Handball-Nationalspieler Stefan Kretzschmar und Ex-Alba-Coach Svetislav Pesic am Dienstag in Berlin ausgelost. Hier findet vom 1. bis 3. Mai 2009 in der neuen Arena das Final Four statt.

Weitere Alba-Gegner sind Spaniens Meister Tau Vitoria Ceramica, der im Vorjahr das Final Four erreicht hatte, Italiens Vizemeister Virtus Rom, der sechsmalige türkische Champion Fenerbahce Istanbul und der 14-malige slowenische Meister Olimpija Ljubljana.

"Top 16 wäre ein Riesenschritt"

Die Euroleague-Saison startet am 20. Oktober. "Robert Harting ist für uns eine Glücksfee, er hat uns das bestmögliche Los beschert. Wenn wir es mit unseren Mitteln in die Top 16 schaffen, wäre das ein Riesenschritt", sagte ALBA-Geschäftsführer Marco Baldi.

Die Berliner müssen mindestens Gruppenvierter werden, um sich für die zweite Gruppenphase mit je vier Teams in vier Gruppen zu qualifizieren. Letztmals spielte der achtmalige deutsche Meister in der Saison 2003/04 in der Euroleague.

Badalona war im vergangenen Jahr bereits Vorrundengegner der "Albatrosse" im ULEB-Cup. Damals gingen beide Spiele gegen die Spanier verloren.

Bamberg gegen Zgolorzelec und Charleroi

Im neugeschaffenen zweitklassigen EuroCup, der den ULEB-Cup ersetzt, trifft Ex-Meister Brose Baskets Bamberg auf die Polen von Turow Zgolorzelec und die Belgier von Spirou Charleroi. Hinzu kommt ein Qualifikant.

Die Artland Dragons bekommen es mit Pamesan Valencia/Spanien und Fortitudo Ballacanestro/Italien sowie einem Qualifikanten zu tun.

Insgesamt gibt es acht Gruppen zu je vier Teams, von denen die zwei Gruppenersten in die nächste Runde einziehen.

Bonn muss in die Qualifikation

In der dem EuroCup vorgeschalteten Qualifikation muss Vizemeister Telekom Baskets Bonn gegen Panellinios BC aus Griechenland antreten, Gegner im Fall des Erreichens der 2. Qualifikationsrunde wäre der BC Kiew.

Sollte Bonn die Qualifikation nicht überstehen, würde das Team trotzdem international spielen: in der drittklassigen neuen EuroChallenge.

Frankfurt und Oldenburg vor der EuroChallenge

Hierfür wurden am Dienstag nur die ersten beiden Qualifikationsrunden ausgelost. Dabei treten die EWE Baskets Oldenburg zuerst bei Mobitelco in Rumänien an.

Die Deutsche Bank Skyliners Frankfurt müssen zu Nikolajew in die Ukraine reisen. Das Hinspiel ist am 14. Oktober auswärts angesetzt, das Rückspiel am 21. Oktober in Frankfurt.

"Ich bin zufrieden mit dem Los der ersten Runde", meinte Coach Murat Didin: "Der Viertelfinalist der Ukraine ist eine machbare Aufgabe." Die Auslosung der Gruppenphase findet am 14. November in München statt.

Die Auslosung zur Euroleague:

Gruppe A: Maccabi Electra Tel Aviv, Olympiakos Piräus, Unicaja Malaga, Cibona Zagreb, Le Mans Sarthe Basket, Avellino

Gruppe B: Montepaschi Siena, FC Barcelona, Panathinaikos Athen, Zalgiris Kaunas, Prokom Trefl Sopot, Sluc Nancy Basket

Gruppe C: Tau Vitoria Ceramica, Fenerbahce Istanbul, Virtus Rom, Olimpija Ljubljana, Joventut Badalona, ALBA Berlin

Gruppe D: ZSKA Moskau (Titelverteidiger), Partisan Igokea Belgrad, Real Madrid, Efes Pilsen, Armani Jeans Mailand, Panionios On Telecoms/Griechenland

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