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Julius Jenkins erzielte im Hinspiel 14 Punkte und war der topscorer der Berliner © imago

Berlin will auf dem Weg zurück in die Königsklasse die Hinspiel-Pleite gegen Charleroi ausgebügeln - und Mallets Kreise einengen.

Von Eric Böhm

München - Auch wenn die Saison gerade erst begonnen hat, steht ALBA Berlin doch schon vor dem Spiel des Jahres.

Gegen den belgischen Meister Spirou Charleroi muss am Sonntag die 77:81-Niederlage aus dem Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde zur Euroleague wettgemacht werden. (DATENCENTER: Die Euroleague)

Dabei hätte es auch deutlich schlimmer kommen können: Zwei Minuten vor Schluss hatte ALBA bereits mit neun Zählern hinten gelegen, ehe sich das Team noch auf vier Punkte heranrobben konnte.

So bleiben für das Rückspiel in der heimischen Arena noch alle Möglichkeiten auf eine Rückkehr in die Euroleague.

Mallet muss gestoppt werden

Dabei hat das Hinspiel im Spiroudome gezeigt, dass Charleroi der erwartet unangenehme Gegner ist. Die Berliner hatten zwar die großen Spieler ganz gut im Griff - Andre Riddick erzielte lediglich zwei Punkte - aber die Guards setzten sich immer wieder gekonnt in Szene.

Vor allem Demond Mallet zeigte, was in ihm steckt und erzielte insgesamt 26 Punkte. Der Cousin von Shaquille O'Neal spielte einst für Bamberg und Köln.

Seine Kreise müssen die Albatrosse besonders einengen, wollen sie nicht das gleiche Schicksal erleiden wie die Startruppe von Unics Kazan in der zweiten Qualifikationsrunde. Auch die Russen waren in eigener Halle an dem Außenseiter gescheitert.

"Aussetzer vermeiden"

Für Trainer Luka Pavicevic geht es daher darum, die Konzentrationsschwächen aus dem ersten Spiel abzustellen.

"Da sind wir verwundbar. Das kann uns auch in eigener Halle aus der Bahn werfen. Wir müssen es schaffen, diese Aussetzer zu vermeiden", sagt der Coach.

Die Guards werden dabei die Schlüsselrolle einnehmen, denn gegen Charlerois aggressive Spielweise müssen sie Ruhe bewahren und dürfen sich kaum Ballverluste erlauben.

Heimvorteil soll genutzt werden

Nach dem Hexenkessel in Belgien setzen die Bundeshauptstädter nun auf den eigenen Heimvorteil. Am Donnerstag waren bereits 10.000 Karten verkauft, so dass es wieder ein besonderer Euroleague-Abend werden könnte.

Die Belgier wollen ihrerseits zum ersten Mal seit neun Jahren wieder in die Königsklasse einziehen und werden zur Unterstützung sogar einen eigenen Fanbus in die Hauptstadt mitbringen.

ALBA wird mit der Unterstützung der eigenen Anhänger alles daran setzen, dass es für die Belgier eine traurige Heimfahrt wird.

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