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Aufbauspieler Brian Roberts kam 2009 aus Israel nach Bamberg © getty

Die Brose Baskets liefern vor eigenem Publikum eine phantastische Vorstellung und schlagen Topfavorit Olympiakos Piräus.

München - Faustdicke Überraschung durch die Brose Baskets Bamberg: Der Deutsche Meister setzte sich am zweiten Spieltag der Euroleague vor 6800 begeisterten Zuschauern deutlich mit 73:61 (34:28) gegen den letztjährigen Finalisten Olympiakos Piräus durch.

Der ungeschlagene BBL-Spitzenreiter ließ sich auch von einem zwischenzeitlichen Rückstand gegen das griechische Starensemble im dritten Viertel nicht aus der Ruhe bringen.

Mit der besten Saisonleistung gelang der erste Sieg in der Königsklasse.

Das Team von Trainer Chris Fleming hatte zum Auftakt der Europaleague beim italienischen Vertreter Virtus Rom eine deutliche 65:83-Niederlage kassiert.

"Zunächst möchte ich unseren Fans danken", sagte Fleming: "Sie haben uns unglaubliche Unterstützung gegeben als wir sie gebraucht haben. Wir hatten Respekt vor Piräus, aber wir haben immer daran geglaubt, dass wir gewinnen können. Ich bin dankbar für diesen Sieg."

Roberts überragt

Angeführt von einem überragenden Brian Roberts, der 23 Punkte, vier Rebounds und zwei Assists erzielte, konnte Bamberg die Griechen von einer Verlegenheit in die nächste stürzen.

"Brian hat heute seine Qualitäten als Spieler gezeigt. Er war überragend", lobte Fleming.

Während der Vassillis Spanoulis, der ehemalige Profi der Houston Rockets, Piräus in der ersten Hälfte noch im Spiel hielt, insgesamt gelangen ihm elf Zähler, enttäuschte der NBA-Veteran Rasho Nesterovic.

Bamberg sofort im Spiel

Die Brose Baskets waren von Beginn an ebenbürtig, gerade Anton Gavel legte eine starke Anfangsphase hin. Die knallharte Verteidigung war letztendlich der Schlüssel zum verdienten Sieg.

Fleming: "Nach der Auftaktniederlage in Rom hat es die Mannschaft geschafft, sich in nur einer Woche an das körperbetonte Spiel in der Euroleague anzupassen."

Für das Team von Trainer Dusan Ivkovic war Theodoros Papaloukas mit 14 Punkten der Topscorer.

Jetzt kommt Charleroi

In der nächsten Woche steht bereits das nächste Euroleague-Spiel in der Stechert-Arena auf dem Programm.

Dann darf sich ALBA-Bezwinger Spirou Charleroi im Hexenkessel von "Freak City" versuchen. Auch wenn diese Leistung kaum zu toppen sein wird, ist ein Sieg gegen die Belgier für das Weiterkommen Pflicht.

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