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Das Anfeuern half nicht: ALBA-Coach Luka Pavicevic © getty

Der Deutsche Meister aus Berlin hat in der Euroleague einen wichtigen Schritt in Richtung Achtelfinale verpasst.

Ljubljana - Der Deutsche Meister ALBA Berlin hat in der Euroleague einen wichtigen Schritt Richtung Achtelfinale verpasst.

Die "Albatrosse" mussten sich am 5. Spieltag der Königsklasse beim slowenischen Meister Olimpija Ljubljana mit 69:77 (32:43) geschlagen geben und rutschten nach der dritten Auswärtsniederlage in der Gruppe C auf Platz fünf ab. Nur die vier besten Teams erreichen die nächste Runde.

"Wir haben leider eine ideale Gelegenheit verpasst, gegen einen direkten Konkurrenten zu gewinnen", sagte Trainer Luka Pavicevic und haderte: "Ich kann nicht sagen, dass wir richtig schlecht gespielt haben. Aber wir waren nicht aggressiv genug. Das hat am Ende den Ausschlag gegeben."

Vor 4000 Zuschauern agierte der achtmalige deutsche Champion vor allem zu Beginn der Begegnung zu nachlässig in der Verteidigung und lag gegen die besonders aus der Distanz treffsicheren Slowenen bereits in der siebten Minute mit 8:18 zurück.

Nach der Pause rangekämpft

Nach der Halbzeitpause kämpfte sich ALBA zwar näher heran, doch die Gastgeber ließen nie wirklich etwas anbrennen.

"Wir haben in der Offensive nie unsere Rhythmus gefunden", meinte ALBA-Sportdirektor Henning Harnisch.

Der verletzte Spielmacher Julius Jenkins (Bänderriss) wurde schmerzlich vermisst.

Chance zum Weiterkommen

Dennoch hat ALBA nach wie vor alle Chancen auf das Weiterkommen. Zum Auftakt der Rückrunde müssen die Berliner in einer Woche beim italienischen Vizemeister Lottomatica Rom antreten.

In der Liga wartet am Samstag das Gastspiel bei den Brose Baskets Bamberg.

Die Franken hatten am Dienstag beim 39:69 gegen Turow Zgorzelec zum Auftakt des Eurocups sogar eine noch deftigere Pleite auf internationalem Parkett kassiert.

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