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Tucker und Co. müssen am 10. November bei Litauens Meister Zalgiris Kaunas antreten © dpa Picture Alliance

Die Franken verlieren in der Euroleague das Herzschlagfinale gegen Unicaja Malaga. Bambergs Topscorer vergibt die letzte Chance.

Bamberg - Der Deutsche Meister Brose Baskets Bamberg hat am dritten Spieltag der Euroleague die zweite Niederlage hinnehmen müssen.

Am Donnerstagabend unterlag das Team von Baskets-Coach Chris Fleming im Heimspiel dem spanischen Spitzenklub Unicaja Malaga nach einer spannenden Partie knapp mit 78:79 (38:42)(DATENCENTER: Die Euroleague).

Vor 6800 Zuschauern in der ausverkauften Arena waren die US-Amerikaner Marcus Slaughter und Brian Roberts mit jeweils 16 Punkten die erfolgreichsten Werfer in den Reihen des Bundesliga-Tabellenführers, der nach zuvor 28 Siegen in Folge seinen Heimnimbus verlor.

Bei den Spaniern, die in den letzten sechs Spielzeiten jeweils in die Runde der besten 16 Mannschaften der Euroleague einzogen, steuerte der Brite Joel Freeland 18 Zähler zum zweiten Sieg seines Teams bei.

Fleming sieht positive Tendenz

"Wir waren eine komplett andere Mannschaft als in der letzten Woche. Wir waren besonders in der Anfangsphase aggressiv", zeigte sich Fleming im Vergleich zu der deutlichen 74:94-Niederlage gegen den ZSKA Moskau zufriedener mit seiner Mannschaft.

Im ersten Viertel erzielten die Bamberger, die bereits 22:11 vorne gelegen hatten, 27 Punkte und lagen fünf Punkte vor den Spaniern.

Wendepunkt im zweiten Viertel

An die starke Anfangsphase konnten die Franken im zweiten Viertel nicht mehr anknüpfen. Folgerichtig drehte Malaga die Partie bis zur Halbzeit.

"Das zweite Viertel hat uns extrem wehgetan", erkannte auch Fleming.

Nach der Pause gestalteten die Gastgeber das Spiel wieder ausgeglichen und bewahrten bei ständigen Führungswechseln ihre Siegchance bis zuletzt.

Entscheidung Sekunden vor dem Ende

Die Entscheidung für die Gäste fiel schließlich denkbar knapp aus.

Beim Stand von 78:77 für Bamberg sicherte sich Berni Rodriguez, Weltmeister von 2006, vier Sekunden vor Spielende einen Offensiv-Rebound und punktete im Zurückfallen zum 79:78-Sieg für Malaga. Im Gegenzug scheiterte Roberts mit der Schlusssirene mit einem Verzweiflungswurf.

"Der Offensiv-Rebound von Rodriguez hat uns am Ende sehr wehgetan. Unsere schlechten Offensiv-Rebounds waren heute ausschlaggebend", resümierte Fleming.

Fleming: "Noch nicht da, wo wir sein müssen"

"Wir sind noch nicht da, wo wir sein müssen. Aber wir haben noch drei Spiele und davon müssen wir zwei gewinnen, um weiterzukommen und das werden wir auch tun", gab sich der Basekts-Coach kämpferisch.

Bereits in einer Woche muss Bamberg am 10. November bei Litauens Meister Zalgiris Kaunas antreten.

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