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Bambergs Power Forward Predrag Suput erzielte im Spiel gegen Kaunas 19 Punkte © imago

Nach der Kaunas-Niederlage steht der BekoBBL-Seriensieger in der Euroleague mit dem Rücken zur Wand. In der Liga wartet Bonn.

Kaunas - In Deutschland nicht zu schlagen, in Europa mit dem Rücken zur Wand: Meister Brose Baskets Bamberg steht in der Euroleague nach nicht mal der Hälfte der Gruppenphase schon gehörig unter Zugzwang. (BERICHT: Suputs Auftritt reicht nicht)

Die 70:81 (43:46)-Niederlage beim litauischen Champion Zalgiris Kaunas war die dritte Niederlage im vierten Spiel in der Königsklasse des Basketballs. (DATENCENTER: Die Euroleague)

Am Sonntag steht mit gegen die Telekom Baskets Bonn das Spitzenspiel der Beko BBL auf dem Programm (ab 17 Uhr LIVESCORES).

[kaltura id="0_27s1xg0u" class="full_size" title="Bamberg unterliegt in Kaunas"]

Schwäche in der Defensive

"Wir haben es verpasst, unser defensives Spiel zu etablieren", sagte Bambergs Trainer Chris Fleming in Litauen: "Unser defensives Engagement war nicht groß genug, um so eine Mannschaft zu schlagen. " Trotzdem rechnet sich der Coach noch Chancen auf das Einzug ins Achtelfinale aus, für das sich die ersten vier Teams jeder Gruppe qualifizieren.

Nach einem Sieg und drei Niederlagen halten die Bamberger noch den vierten Rang. Am kommenden Donnerstag treffen die Franken auf Titelverteidiger Panathinaikos Athen. "Unser Weg ist noch nicht zu Ende", sagte Fleming.

Massenschlägerei im Viertelfinale

Brisant wird es bereits am Sonntag, wenn der Doublegewinner im Duell der beiden momentan besten BBL-Teams in Bonn antreten muss. "Das wird nicht einfach, aber wir sind bereit", sagte Fleming: "Wir müssen das Spiel in Kaunas schnell aus den Knochen bekommen."

Dabei ist das Aufeinandertreffen ein Duell mit Vorgeschichte.

Seit dem wohl größten Eklat in der jüngeren Geschichte des deutschen Basketballs stehen sich die Fans beider Vereine unversöhnlich gegenüber. Im Play-off-Viertelfinale 2006 war es im Anschluss an einen Zweikampf zu einer Massenschlägerei gekommen, in deren Anschluss 13 Spieler disqualifiziert wurden.

20 Minuten war die Begegnung unterbrochen, das Spiel setzten fünf Bonner gegen vier Bamberger fort - ohne Auswechselspieler.

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