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In den sieben Preseason-Partien der Knicks war Marbury stets mindestens 14 Minuten im Einsatz © getty

Da Josh Childress wochenlang ausfällt, will Olympiacos Piräus den Ex-All-Star Stephon Marbury von den New York Knicks loseisen.

Von Michael Spandern

München - Der eine NBA-Kracher fällt rund sieben Wochen aus, da wirft Olympiakos Piräus schon die Angel nach dem nächsten aus.

Objekt der Begierde ist Stephon Marbury, der zweimalige All-Star, der bei den New York Knicks auf dem Abstellgleis steht.

Am Mittwoch kontaktierte eine Delegation des griechischen Renommierklubs die Knicks, um auszuloten, wie sie "Starbury" aus seinem im Sommer auslaufenden Vertrag herauskaufen. Das erfuhr das Sportnetzwerk "ESPN".

Noch keine Minute gespielt

Und griechischen Berichten zufolge hat Olympiacos ein Angebot von 15 Millionen Dollar in Aussicht gestellt - eine Summe, die die Knicks hellhörig macht.

Der 31-jährige Spielmacher kassiert in dieser Saison beim Elften der Eastern Conference 20,8 Millionen Dollar, wird aber vom neuen Coach Mike DAntoni völlig ignoriert.

Seine Abwanderungsgelüste sind offenkundig. Um eine Freigabe zu erwirken, hatte Marbury die Rückzahlung von einer Million abgeboten, was den Knicks aber zu wenig war.

Präsident Donnie Walsh ist überzeugt, dass sich bis zur Frist am 19. Februar noch ein Interessent in der NBA für einen Trade mit Marbury findet.

Leistenbruch bei Childress

Der wiederum hat die Lockrufe des Spitzenreiters der griechischen Liga wohl vernommen, doch noch keinen Kontakt hergestellt. "Ich werde mir anhören, was sie zu sagen haben", ließ er wissen.

Top-16-Europaligist Olympiakos hatte am Dienstag mitgeteilt, das sein von den Atlanta Hawks gekommener Forward Childress wegen eines Leistenbruchs unters Messer müsse und erst in rund 40 Tagen wieder fit sei. (DATENCENTER: Die Europa-Liga)

Der zweitbeste Rebounder und dritttbeste Werfer des Teams in der europäischen Königsklasse ist bereits in die USA gereist.

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