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Rashad Wright und die "Albatrosse" bezogen in Tel Aviv ihre zweithöchste Saisonniederlage © imago

In der Top-16-Runde der Europaliga fliegt der erste Kracher Tel Aviv den Berlinern um die Ohren. Nun ist Vergessen angesagt.

Berlin - ALBA Berlin hat gleich zum Auftakt der Top-16-Runde in der Basketball-Euroleague eine Lehrstunde erhalten.

"Das war eine schwere Niederlage", sagte Alba-Trainer Luka Pavicevic nach dem 65:96 (32:49) beim israelischen Serienmeister Maccabi Tel Aviv. (SPIELBERICHT: ALBA kommt unter die Räder)

Die Euphorie bei den Berlinern nach dem erstmaligen Einzug in die Runde der besten 16 Teams seit neun Jahren war nach dem schwachen Auftritt beim viermaligen Euroleague-Champion schnell verflogen.

"Eine neue Saison"

Stattdessen herrschte beim deutschen Meister Ernüchterung. "Das war eine schmerzliche Erfahrung. Wir hatten keine Chance, und haben erfahren, dass eine neue Saison begonnen hat", erklärte ALBA-Sportdirektor Henning Harnisch nach der Niederlage am ersten Spieltag der Gruppe F. (DATENCENTER: Die Euroleague)

Bester Berliner war der Amerikaner Immanuel McElroy mit 17 Punkten.

Vor 11.000 Zuschauern in Tel Aviv konnte der Außenseiter aus der deutschen Hauptstadt nur zu Beginn mithalten und lag nach drei Minuten sogar 9:4 vorn.

"Den Faden verloren"

"Das war ein guter Start, aber anschließend haben wir peu a peu den Faden verloren", sagte Harnisch.

Maccabi übernahm zusehends die Kontrolle über die Partie und zog mit schnellem Spiel bereits zur Halbzeitpause deutlich davon. ALBA musste erwartungsgemäß Lehrgeld zahlen.

"Jetzt ist es wichtig, diese Niederlage ganz schnell wegzustecken", erklärte Harnisch mit Blick auf die anstehenden Aufgaben in eigener Halle.

Unter den Brettern unterlegen

In der Bundesliga treffen die "Albatrosse" am Sonntag auf die Giessen 46ers, am Donnerstag kommt der spanische Spitzenklub Real Madrid nach Berlin. Berlins Sportdirektor ist aber optimistisch: "Gegen Real werden wir anders auftreten. Schließlich haben wir bisher gezeigt, dass wir sehr heimstark sind."

Mitwirken dürfte bei den Hausherren dann auch der am Dienstag verpflichtete Center Andrew "Kenny" Adeleke. Der 2,05 m große Nigerianer soll besonders bei den Rebounds eine Verstärkung werden.

Beim 47-maligen israelischen Meister Maccabi verloren die Berliner das Duell unter den Körben mit 22:39.

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