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ALBA-Spielmacher Julius Jenkins (l.) im Duell mit Reals Sergio Llull (r.) © imago

Über weite Strecken dominieren die Berliner Real Madrid. Im letzten Viertel brechen sie jedoch ein und verschenken den Sieg.

Berlin - ALBA Berlin hat im Spiel des Jahres gegen den spanischen Renommier-Klub Real Madrid einen sicher geglaubten Sieg leichtfertig verschenkt.

Der Deutsche Meister verspielte im ersten Heimspiel der Top-16-Runde in der Euroleague eine zwischenzeitliche 19-Punkte-Führung gegen die "Königlichen" und verlor am Ende noch 84:87 (52:37).

Durch die zweite Niederlage im zweiten Gruppenspiel erhielten die Berliner Hoffnungen auf das Viertelfinale damit einen herben Dämpfer. Zum Auftakt hatte ALBA bei Maccabi Tel Aviv 65:96 verloren.

Nach einer hervorragenden ersten Halbzeit hatten die Albatrosse auch nach der Pause das Spiel lange scheinbar im Griff.

Noch vier Minuten vor dem Ende lagen die Gastgeber vor 11.045 Zuschauern beim 81:71 deutlich in Front.

Unerwarteter Einbruch

Doch dann kam der unerwartete Einbruch. Mit einem 10:0-Zwischenspurt kamen die Madrilenen, mit 18 internationalen und 51 nationalen Titeln der derzeit der erfolgreichste Klub Europas, zum Ausgleich und in der Schlussphase dank ihrer größeren Routine noch zum knappen Auswärtssieg (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

So reichten am Ende 21 Punkte von Julius Jenkins und 16 Zähler von Aleksandar Nadjfeji für die Berliner nicht zum ersten Sieg in der Top-16-Runde. Bester Werfer der Gäste war Louis Bullock mit 19 Punkten.

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