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Enttäuscht: Immanuel McElroy (M.), Julius Jenkins (l.) und Rashad Wright © imago

Berlin schnuppert in Barcelona nur eine Halbzeit lang an der Sensation. Danach dominieren die Spanier und ein Türke läuft heiß.

Barcelona - Alba Berlin durfte nur eine Halbzeit von der großen Sensation beim katalanischen Renommierklub FC Barcelona träumen.

Nach einer knappen Pausenführung verloren die Albatrosse in Spanien auch ihr drittes Spiel in der Euroleague-Zwischenrunde noch 69:85 (38:37).

Sie müssen ihre Hoffnungen auf das Viertelfinale und den Traum vom Final-Four-Turnier in eigener Halle somit wohl begraben.

Bereits in der vorigen Woche hatten die Berliner zu Hause gegen das zweite spanische "Schwergewicht" Real Madrid nach einer klaren Führung noch den Sieg verschenkt (SPIELBERICHT: ALBA verspielt Sensations-Sieg).

In Barcelona zeigte das Team von Trainer Luca Pavicevic, dem kurzfristig doch der zuvor an einer Innenbanddehnung laborierende Ansu Sesay zur Verfügung stand, in den ersten beiden Vierteln zunächst eine couragierte Leistung.

Führung zur Pause

Zur Pause lag Alba einen Punkt in Führung, nachdem man kurz zuvor sogar schon einmal fünf Punkte in Front lag

Nach dem Seitenwechsel zogen die Gastgeber aber das Tempo an und überrollten die Berliner im dritten Viertel. Mit einem 19:2-Lauf drehten sie die Partie zu ihren Gunsten, insgesamt endete der dritte Abschnitt 23:7 für Barca (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Ein Türke überragt

Beste Werfer der Berliner, die am 26. Februar Barcelona zum Rückspiel erwarten, waren Julius Jenkins mit 12 und Aleksandar Nadjfedj mit 11 Punkten.

Der überragende Mann vor 4865 Zuschauern im Palau Blaugrana direkt neben dem berühmten Fußballstadion Nou Camp war allerdings Barcelonas Türke Ersan Ilyasova, der allein auf 30 Punkte kam.

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