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Panathinaikos-Forward Mike Batiste kommt gegen Jan Vesely zum Dunking © imago

Eine Rekordkulisse sieht das Spiel von Partizan Belgrad gegen Panathinaikos. Nach dem Sieg der Serben feuert ein Unbekannter los.

Belgrad - Schüsse und Krawalle haben das Top-16-Runden-Spiel der Euroleague zwischen Partizan Belgrad und Panathinaikos Athen überschattet.

Nach dem Spiel, dass die Gastgeber vor der Rekordkulisse von 22.567 Zuschauern 63:56 (26:29) gewann, schoss ein noch unbekannter Schütze in der Nähe der Halle auf einen Mann und eine Frau.

Die beiden Opfer erlitten Verletzungen in Nacken und Rücken, befinden sich nach Angaben der behandelnden Ärzte in einem Belgrader Krankenhaus jedoch in einem stabilen Zustand.

Höchstmarke aus der Kölnarena überboten

Ebenfalls nach Ende der Begegnung erlitten nach Polizeiangaben mehrere Personen bei einer Schlägerei zwischen rivalisierenden Fan-Gruppen in einem Bus Verletzungen.

So viele Fans wie in der serbischen Hauptstadt waren noch nie für ein europäisches Spiel in eine Halle geströmt.

Die bisherige Höchstmarke war am 7. April 2000 im Bundesligaspiel zwischen den Telekom Baskets Bonn und Alba Berlin, das 18.518 Zuschauern in der Kölnarena sahen, aufgestellt worden.

Beide Teams unter den letzten Acht

Partizan, das in Uros Tripkovic und Stephane Lasme (beide 12 Punkte) seine besten Werfer hatte, fügte Panathinaikos die erste Schlappe in Gruppe G zu und ist mit vier Siegen und einer Niederlage vor dem letzten Spieltag gleichauf. (DATENCENTER: Ergebnisse Tabelle)

Spielmacher Dimitris Diamantidis stellte aber mit einer Karrierebestleistung von 21 Punkten sowie fünf Rebounds und vier Steals sicher, dass die Griechen den direkten Vergleich behaupteten.

Der Viertelfinal-Einzug ist beiden Teams nicht mehr zu nehmen.

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