Wegen der Aschewolke des isländischen Vulkans Eyjafjallajoküll saßen am Freitag knapp 400 Fans des deutschen Basketball-Pokalsiegers Alba Berlin am Flughafen Tegel fest.

Die Anhänger wollten ins spanische Vitoria reisen, wo Alba am Wochenende am Final Four des Europacups teilnimmt. Die Sperrung der Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld galt zunächst bis Freitagabend 20.00 Uhr. Eine Verlängerung sei aber nicht ausgeschlossen, wie ein Flughafensprecher bestätigte.

"Das ist natürlich eine außergewöhnliche Situation. Ganz Europa liegt lahm. Wir müssen mal sehen, wie wir unsere Fans am Samstag noch eingeflogen bekommen, aber wir sind da auch von den Airlines abhängig", sagte ALBA-Geschäftsführer Marco Baldi.

ALBA hatte rund 400 Tickets für das Turnier geordert, das Team war schon am Donnerstag geflogen.

In diversen Internetforen debattierten die Fans über Lösungswege aus der Bredouille. Einige unerschrockene Anhänger trafen sich bereits am frühen Freitagmorgen am Flughafen Tegel, um mit zwei Mietwagen nach München zu fahren.

Von dort aus startete am Nachmittag ein Flieger nach Madrid. Andere Fans überlegten sogar, eigens einen Bus zu chartern.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel