Die Euroleague hat die Zulassungsbestimmungen für die Klubs verschärft. Demnach werden künftig nur noch Vereine zugelassen, die einen bestimmten Mindestetat für den Start in der höchsten europäischen Spielklasse vorweisen können. Das haben Vorstandsmitglieder auf einer Sitzung in Barcelona festgelegt.
Das neue Konzept soll zur finanziellen Stabilität und zum Financial Fair Play beitragen. Ein weiterer Punkt besagt, dass die Klubs nur einen bestimmten Prozentsatz des Gesamtbudgets für den Spieleretat zu verwenden ist. Gleiches gilt für die Kapitaleinlagen der Eigentümer bzw. der Gesellschafter.
"Um ein dauerhaft stabiles und erfolgreiches System zu etablieren, benötigen wir finanzielle Rahmenbedingungen, die für alle Teilnehmer gelten", erklärte Bundesliga-Geschäftsführer Jan Pommer, unter dessen Leitung die neuen Grundsätze erarbeitet wurden.
Zudem dürfen die Klubs zukünftig nicht mehr Geld ausgeben, als ihnen tatsächlich zur Verfügung steht. "Wir haben in Barcelona entscheidende Weichenstellungen für die Zukunft vorgenommen", sagte Jan Pommer.
