ALBA Berlin hat mit einem 67:64-Zittersieg gegen Asseco Prokom Gdynia am 8. Spieltag der Euroleague vorzeitig die Top-16-Runde erreicht.

Weil ALBA den direkten Vergleich mit dem fünftplatzierten Team von Elan Chalon mit 74:71 und 87:82 für sich entschieden hat, ist man durch die 73:78 (43:38)-Pleite der Franzosen bei Maccabi Tel Aviv für die nächste Runde qualifiziert.

Für den Tabellenletzten Gdynia, der im Hinspiel gegen Berlin mit 77:66 seinen einzigen Sieg gefeiert hatte, sind dagegen alle Chancen aufs Weiterkommen dahin.

Topscorer der "Albatrosse" waren DaShaun Wood (14 Punkte), Zach Morley (13) und Deon Thompson (11). Bei den Polen punktete Rasid Mahalbasic mit 12 Zählern am Besten.

ALBA kam im ersten Viertel besser ins Spiel, ließ die Polen dann aber ins Spiel kommen und ging mit einer 15:13-Führung in die Viertelpause.

Dank der starken Defensive bauten die "Albatrosse" ihren Vorsprung vor der Halbzeit bis auf neun Punkte aus. Mit 36:28 ging es in die Halbzeit. Nationalspieler Yassin Idbihi erzielte alle seine zehn Zähler in der ersten Halbzeit.

Auch nach der Pause hielt ALBA die Polen hinten an der kurzen Leine und zog vorne Punkt um Punkt weg. Zu Spitzenzeiten betrug der Vorsprung 14 Zähler.

Spielmacher DaShaun Wood steigerte sich nach schwächerer erster Halbzeit und schraubte seine Ausbeute auf 14 Zähler und 4 Assists.

Mitte des vierten Viertels wurde es dann aber doch nochmal eng: Piotr Pamula per Dreier und Jerel Blassingame mit einem Treffer von der Freiwurflinie verkürzten 4:54 Minuten vor dem Ende auf 53:56.

Im Gegenzug verschaffte Zach Morley Berlin mit einem Dreier aber wieder Luft - 59:53. Wenig später rettete Wood mit Steal und Fast-Break-Korbleger den Sechs-Punkte-Vorsprung in die Schlussphase.

Dort kamen die Polen tatsächlich nochmal heran und verkürzten 17 Sekunden vor Schluss durch einen Dreier von Pamula auf einen Punkt. Nach dem folgenden Einwurf wurde Wood gefoult, verwandelte aber beide Freiwürfe zur Drei-Punkt-Führung.

In der Folge wurden Freiwürfe getauscht. Lukasz Koszarek blieb für die Polen ebenfalls perfekt von der Linie. So musste Morley nach erneutem Foul ran, behielt aber ebenfalls die Nerven und verwandelte beide.

Anders Blassingame, der den ersten Freuiwurf verwarf, den zweiten absichtlich vergab, aber Thompson holte den Defensiv-Rebound und sicherte ALBAs Sieg.

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