Die Brose Baskets stehen mit dem Rücken zur Wand, doch sein Schicksal kann der deutsche Meister in der Euroleague selbst bestimmen.

Mit einem Sieg im "Endspiel" gegen Partizan Belgrad am Donnerstag (20.45 Uhr im LIVESTREAM auf SPORT1.de) wäre der Sprung unter die besten 16 perfekt.

Und Bamberg will um jeden Preis in der Königsklasse überwintern. "Die Halle muss brennen", sagte Manager Wolfgang Heyder.

Erst einmal hat Bamberg in seiner Vereinsgeschichte die Zwischenrunde im bedeutendsten Europapokal-Wettbewerb erreicht. In der Saison 2005/06, bei der ersten Teilnahme.

Seitdem war für den Double-Sieger der vergangenen drei Spielzeiten regelmäßig nach der Vorrunde Schluss. Auch diesmal ist die Bilanz mit nur zwei Siegen aus den bisherigen neun Spielen enttäuschend. Doch alles, was für die Franken zählt, ist das Weiterkommen.

"Wir haben lange auf diesen Moment gewartet", sagte Erfolgstrainer Chris Fleming voller Vorfreude.

Nach dem überzeugenden Sieg gegen Phoenix Hagen (107:80) und vor der Spitzenbegegnung bei ALBA Berlin am Sonntag (ab 15 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) soll das Ticket für die Zwischenrunde gelöst werden. "Wir konnten unsere Fans hoffentlich gut einstimmen für das Spiel am Donnerstag", sagte der Amerikaner.

Die Bamberger stellen sich im Vorfeld auf eine harte Auseinandersetzung ein. "Vielleicht wird es nicht das schönste Spiel", sagte Bostjan Nachbar.

Der Topscorer der Brose Baskets glaubt, dass es gegen den serbischen Meister "sehr physisch" wird. Fleming fordert deshalb eine "aggressive Spielweise".

Heyder ist guter Dinge, dass Bamberg dem früheren Serienmeister Alba Berlin als zweiter Bundesligist in die Top-16-Runde folgt.

Vor allem wegen des Heimvorteils. "Wir haben es in der eigenen Halle in der Hand. Ich denke, das wird eine richtige Schlacht werden", sagte der Manager: "Ich hoffe hier auf unsere Fans, ich hoffe auf Freak City."