Panathinaikos Athen sorgt in der Euroleague weiter für Negativschlagzeilen und muss mit einer drastischen Strafe rechnen.

Gegen den griechischen Rekordmeister wurde ein Disziplinarverfahren eröffnet, weil sich seine Fans zum wiederholten Male daneben benommen haben.

Es droht mehr denn je ein Geisterspiel.

Grund für die Maßnahme der Euroleague-Verantwortlichen sind Vorfälle bei den Play-off-Viertelfinalspielen gegen den FC Barcelona am 16. und 18. April in Athen. Einige Zuschauer verwendeten Megafone, um bei gegnerischem Ballbesitz Sirenengeräusche abzuspielen.

Dazu wurden Laserpointer eingesetzt und auf den Rängen Feuerwerkskörper gezündet.

Erst vor zehn Tagen hatte Panathinaikos wegen ähnlicher Vergehen eine Geldstrafe in Höhe von 9000 Euro erhalten, außerdem wurde von der Euroleague eine Verwarnung ausgesprochen und mit einem Geisterspiel gedroht.

Ein Heimspiel ohne Publikum wird deshalb immer wahrscheinlicher. Panathinaikos spielt am Donnerstag in Barcelona um den Einzug ins Halbfinale.

Doch nicht nur die Fans rücken den Klub in ein schlechtes Licht. Präsident Dimitris Giannakopoulos wurde Anfang der vergangenen Woche mit einer Geldstrafe belegt (150.000 Euro), da er den Euroleague-Verantwortlichen nach dem 70:72 im ersten Spiel in Barcelona Parteilichkeit vorgeworfen hatte.

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