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Es ist noch nicht klar, ob Steffen Hamann an der EM teilnehmen kann © imago

Deutschland scheitert im Halbfinale des Efes-Pilsen-Cup an Mazedonien. Schlimmer wiegt womöglich die Verletzung einer Stammkraft.

Ankara - Die deutsche Nationalmannschaft hat beim Efes-Pilsen-Cup im türkischen Ankara das Endspiel verpasst.

Das Team von Bundestrainer Dirk Bauermann unterlag im Halbfinale Mazedonien 75:94 (35:48) und spielt nun am Sonntag um Platz drei gegen Lettland.

Zudem musste die Auswahl des Deutschen Basketball-Bundes im vorletzten Spiel des Vorbereitungsturniers auf die Europameisterschaft in Polen (7. bis 20. September) einen Schock verkraften (DATENCENTER: EM-Qualifikation).

Hamann verletzt

Der Berliner Steffen Hamann erlitt bereits nach wenigen Sekunden eine Bänderverletzung. Über deren Schwere wird erst nach Untersuchungen am Sonntag Klarheit herrschen, nach jetzigem Stand scheint die EM-Teilnahme aber nicht gefährdet.

"Steffen ist unglücklich aufgekommen und hat eine Verletzung am Knöchel, die von unserem Mannschaftsarzt Dr. Oliver Pütz untersucht und versorgt wird", so DBB-Sportdirektor Steven Clauss.

"Genaueres werden wir dazu aber erst morgen sagen können, wenn die Schwellung abgeklungen ist."

"Mazedonien war heute besser"

Das deutsche Team lag gegen sicher treffende Mazedonier bereits nach dem ersten Viertel mit 17:26 zurück und lief diesem Rückstand bis zum Schluss vergeblich nach.

Dirk Bauermann konnte mit der Niederlage dennoch leben: "Nach dem tollen Spiel gegen die Türken und dem sehr guten Spiel gestern gegen die Kroaten hat man heute die Belastung von den drei Spielen innerhalb von drei Tagen gemerkt."

Und weiter: "Die Jungs haben alles gegeben und toll gekämpft, aber letztendlich waren die Mazedonier mit ihrem erfahrenen Team und ihrer sehr guten Trefferquote heute besser."

Schaffartzik bester Werfer

Bester Werfer war Heiko Schaffartzik von den Phantoms Braunschweig mit 16 Punkten. Patrick Femerling steuerte elf Zähler bei.

Nach dem Efes-Pilsen-Cup bestreitet Bauermanns Team noch zwei Länderspiele gegen Slowenien am 2. September in Bonn und am 3. September in Karlsruhe.

Danach muss der Coach den Kader von 14 auf 12 Spieler reduzieren muss.

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