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Ralph Klein trainierte von 1983 bis 1985 den BSC Saturn Köln © getty

Der frühere Star-Coach von Maccabi Tel Aviv und des Deutschen Meisters BSC Saturn Köln stirbt im Alter von 87 Jahren in Israel.

Hagen/Tel Aviv - Der Deutsche Basketball Bund trauert um seinen ehemaligen Herren-Bundestrainer Ralph Klein.

Der Israeli erlag am Donnerstagmorgen im Alter von 87 Jahren einem langjährigen Krebsleiden in Tel Aviv. Klein hatte die deutsche Nationalmannschaft von 1983 bis 1986 betreut und zu den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles, zur Europameisterschaft 1985 in Deutschland (5. Platz) und zur Weltmeisterschaft 1986 in Spanien (13. Platz) geführt.

Nach Deutschland kam Klein 1983 durch ein Engagement beim viermaligen Deutschen Meister BSC Saturn Köln.

Insgesamt darf man Ralph Klein als einen der legendären Coaches in Basketball-Europa bezeichnen. Sein Name wird untrennbar mit den großen Zeiten von Maccabi Tel Aviv in Erinnerung bleiben, sowohl als Spieler als auch als Trainer.

Europameister 1977

Seine Erfolge umfassen einen Europaliga-Titel (1977), einen Vize-Europaliga-Titel (1988), 14 nationale Meisterschaften und zehn nationale Pokalsiege, allesamt mit Maccabi Tel Aviv, und den Vize-Europameistertitel als Headcoach der israelischen Nationalmannschaft (1979).

Der 1921 in Berlin geborene Klein gilt als einer der Basketball-Pioniere in Israel. Nach einer erfolgreichen Spielerkarriere bog er Anfang der 60er-Jahre in seine noch erfolgreichere Trainer-Laufbahn ein.

Bis 1995 Headcoach von Maccabi Tel Aviv

Als Spieler war er bekannt als großartiger Werfer, der es bei der Europameisteschaft 1959 unter die fünf Topscorer des Turniers brachte. Insgesamt fünf Mal agierte Klein als Headcoach von Maccabi Tel Aviv, zuletzt im Jahr 1995.

Darüber hinaus coachte der Israeli verschiedene weitere Mannschaften in Israel, wie z.B. die Kadettinnen-Nationalmannschaft oder Highschool-Teams. Seinen letzten Titel gewann er 2006 als Coach des Ruppin College, das sich die israelische College-Meisterschaft sicherte.

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