DBB-Team gewinnt auch zweiten Test unter Pesic
Oberwart - Die deutschen Basketballer haben auch das zweite Testspiel unter dem neuen Bundestrainer Svetislav Pesic gewonnen.
Beim 79:77 (38:33) gegen Portugal zum Auftakt des Vier-Nationen-Turniers im österreichischen Oberwart erlebte die DBB-Auswahl allerdings ein Wechselbad der Gefühle. ( EXKLUSIV: Pesic im Interview)
Nach einem furiosen Start und einer 22:7-Führung lag die deutsche Auswahl nach der Pause mit 52:57 zurück, ehe ein erfolgreicher Schlussspurt den Sieg sicherte. Erfolgreichster Werfer war Heiko Schaffartzik von Alba Berlin mit 17 Punkten.
"Gut, dass es knapp war"
"Das war ein Spiel, das wir gebraucht haben. Es ist gut, dass es so knapp und umkämpft war, das bringt uns weiter", sagte Pesic: "Wir haben uns gegen einen geschickten und technisch guten Gegner viel Mühe gegeben, morgen werden sich einige Spieler erholen und andere zum Einsatz kommen."
Neue Starting-Five
Zwei Tage nach dem starken 68:40 gegen Österreich schickte Pesic eine neue Startformation auf das Parkett und schenkte neben Schaffartzik auch Karsten Tadda (Brose Baskets Bamberg), Robin Benzing, Jan-Hendrik Jagla (beide Bayern München) und Spanien-Legionär Tibor Pleiß (Caja Laboral) das Vertrauen.
Geisterkulisse in Österreich
Vor nur rund 100 Zuschauer zahlten sich die Wechsel zunächst aus, ehe die deutsche Mannschaft nach der Pause besonders bei den Rebounds Schwächen offenbarte.
In ihrem zweiten Turnierspiel trifft die deutsche Auswahl schon am Samstag (20.45) erneut in Oberwart auf Österreich.
Pesic legt Amt in Belgrad nieder
Zuvor war bekannt geworden, dass Svetislav Pesic seinen Trainerposten bei Roter Stern Belgrad aufgibt und sich somit vollständig auf seine Arbeit als Bundestrainer konzentriert.
Der 62-Jährige bestätigte am Freitag gegenüber SPORT1, dass er sein Amt als Headcoach der Serben niederlegen und Roter Stern in der kommenden Saison lediglich noch als Berater zur Verfügung stehen wird.
Pesics Nachfolge in Belgrad tritt Milivoje Lazic an.
Ursprünglich wollte Pesic Roter Stern noch ein Jahr neben seiner Tätigkeit als Coach der deutschen Nationalmannschaft betreuen.