Die deutschen Basketball-Damen sind bei der EM in Polen mit einer Niederlage gestartet.

Gegen Titelmitfavorit Spanien verlor die Mannschaft von Bundestrainer Bastian Wernthaler trotz einer vielversprechenden Vorstellung ihr erstes Gruppenspiel in Kattowitz mit 69:79 (27:39).

Mit 14 Punkten war Romy Bär vor Sarah Austmann (13 Zähler) die erfolgreichste Werferin der DBB-Auswahl, die im zweiten Spiel am Sonntag (18.00 Uhr) auf EM-Gastgeber Polen trifft.

Für die deutschen Damen begann die Begegnung mit einem 0:7-Rückstand und einem 12:18 nach dem ersten Viertel. Erst im dritten Spielabschnitt fanden sie ihren Rhythmus und konnten den Abstand zwischenzeitlich auf drei Punkte (42:45) verkürzen.

Bis fünf Minuten vor der Schlusssirene (62:66) konnten die DBB-Damen die Begegnung offen gestalten. Doch letztlich reichte es nicht zum ganz großen Wurf, da sie sich in der Schlussphase einige unnötige Ballverluste leisteten und den Gegner wieder aufbauten.

Zudem blieb die deutsche Mannschaft einige Minuten ohne Korb. Die Vorentscheidung war gefallen, als die Spanierinnen zwei Minuten vor dem Ende wieder auf zehn Punkte (72:62) davongezogen waren.

"Schade, da war sogar noch mehr drin. Hätten wir anfangs nicht zu viel Respekt gehabt, hätte es zur Pause schon knapper stehen können.

Insofern bin ich nicht ganz zufrieden heute, denn wir haben nicht unser volles Potenzial ausgeschöpft. Für die beiden kommenden Spiele war das aber sicher ein Mut machender Auftakt. Wir müssen daran glauben, dass wir hier Spiele gewinnen können", resümierte DBB-Coach Wernthaler.

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