In der Diskussion über die Zukunft von Svetislav Pesic als Bundestrainer ist eine Zweittätigkeit des Serben als Vereinscoach eine ernsthafte Variante.

"Die Kombination europäisches Klubteam und Honorarlösung bei uns ist ein Modell", sagte Generalsekretär Wolfgang Brenscheidt vom Deutschen Baskteball Bund (DBB) der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung".

Pesics Vertrag als Bundestrainer ist nach der erfolgreichen Qualifikation des DBB-Teams für die EM 2013 in Slowenien (4. bis 22. September) ausgelaufen. Zuletzt hatten die Verbandsführung um Präsident Ingo Weiss und Pesic in Berlin Gespräche über eine Fortsetzung der Zusammenarbeit geführt.

Der serbische Coach erklärte jedoch auch, dass eine Entscheidung noch nicht gefallen wäre und er zunächst für sich klären müsse, ob er als Vereinstrainer oder Nationalcoach arbeiten will.

Weiss sieht in der Laufzeit eines künftigen Vertrags für Pesic als Nationaltrainer die wichtigste Frage: "Er macht sich noch um die Laufzeit unseres Vertrages Gedanken, ob es ein Jahr, zwei oder vier Jahre sein sollen."

Pesic hatte seine zweite Amtszeit als Bundestrainer im Sommer nach Ende seines Engagements beim serbischen Topteam Roter Stern Belgrad begonnen.

Für eine Doppel-Lösung kommt für Pesic, der Deutschland 1993 zum EM-Titel geführt hatte, neben einer Tätigkeit beim Nationalteam allerdings nur ein Klub im Ausland in Frage. Die Regularien in Deutschland lassen eine gleichzeitige Tätigkeit für einen Verein aus der Bundesliga und die DBB-Mannschaft nicht zu.